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Leseraktion Tour de France 2018: Der Berg ruft

Leseraktion Tour de France 2018 Der Berg ruft

Dank Tour-Sponsor Skoda konnten zwei Leser das gewaltige Spektakel der Tour-de-France-Bergetappe nach Alpe d’Huez live miterleben.

„Mega war es“, sagt auto motor und sport-Leser Alexander Koerfer, „unglaublich, wie nah man bei der Tour de France an die Sportler herankommt.“ Und genauso erstaunlich sei es, welche Leistungen die Fahrer erbringen. Tag für Tag. Die Leiden der Radprofis kann der 29-Jährige aus Düsseldorf gut nachvollziehen. Denn Koerfer, im Zivilberuf Unternehmensberater, ist quasi vom Fach als begeisterter Triathlet, und zwar auf der Lang­strecke. Vor ein paar Wochen finishte er den Ironman in Roth in exakt elf Stunden – eine Topleistung im Amateurbereich.

Auch Uwe Kreißig aus Chemnitz, Leser des auto motor und sport-Schwesterblatts AUTOStraßenverkehr, hat so seine Erfahrungen im Ausdauersport. Als Rad-Amateur (Kreißig: „Aber nur im C-Kader“) bestritt und durchlitt der Literaturwissenschaftler diverse Radrennen. Diese Erfahrungen kamen Koerfer und Kreißig beim VIP-Programm zugute, das sich Tour-Sponsor Skoda für die Gewinner des Preisausschreibens ausgedacht hatte. Denn der Ausflug in die Berge begann in aller Herrgottsfrühe. Um 6 Uhr bat Andy Schleck, Tour-Sieger von 2010, zum einstündigen „Early Bird Ride“.

Toursieger ohne Radschuhe

20 Kilometer, gewürzt mit 400 Höhenmetern, standen auf dem Programm. Für Sportskanonen ein Klecks, auch auf nüchternen Magen. Ex-Profi Schleck hatte seine Rad­schuhe vergessen. „Macht nix, fahr ich halt in Sneakers“, grinste der Luxemburger und gab Anekdoten aus dem Profialltag zum Besten. Zum Beispiel, wie ihn beim Anstieg nach Alpe d’Huez mal ein Fan umrempelte: „Versehentlich, natürlich.“

175,5 Kilometer war die zwölfte Etappe der Tour lang, gespickt mit drei Pässen und 4500 Höhenmetern. Und am Schluss stand der legendäre Anstieg nach Alpe d’Huez an. Während die Profis knechteten, reiste das Skoda-VIP-Grüpplein alternierend im Hubschrauber oder im geräumigen Superb. Highlights des Tages: die Fahrt durchs dichte Menschenspalier unmittelbar vor den Profis am „Berg der Holländer“. Für die Fahrer waren die letzten Kilometer eine Qual, zumal ein paar Scherzkekse Bengalos zündeten. So wurde die Luft zum Atmen noch knapper. Unglaublich, was die Fahrer leisteten – und wie unerbittlich die Fans Party machten.

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