Keyvisual Best Cars 2021, ams2220
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Mazda MX-30, Exterieur
Abarth 595, Best Cars 2020, Kategorie A Micro Cars 382 Bilder

Leserwahl „Best Cars 2021“

Wählen und Autos gewinnen

E-Autos sind groß im Kommen, viele der aktuellen Modelle gibt es bereits als Hybride oder als reine Stromer. Deshalb werden unter allen Teilnehmern dieser Wahl drei attraktive Neuwagen mit E-Antrieb im Gesamtwert von über 230.000 Euro verlost.

Die Autowelt ist im Umbruch. Nach der Revolution im Bereich der Elektronik, der Vernetzung und des autonomen Fahrens steht jetzt der Wandel des Antriebs auf dem Programm. Wenn die Zeichen der Zeit nicht täuschen, sind Verbrennungsmotoren nach mehr als hundertjähriger Vorherrschaft ein Auslaufmodell. Als Übergangslösung reduzieren Hybride ohne und mit externer Lademöglichkeit Verbrauch und Emissionen, doch trotz mancher noch ungeklärter Probleme bei Infrastruktur, Stromversorgung und einzelner Rohstoffe für die Batterien dürfte den vollelektrischen Autos die Zukunft gehören.

Da haben nicht nur die Hersteller riesige Aufgaben zu stemmen, auch die Kunden müssen sich neu orientieren und ihre Kaufentscheidung stärker absichern: Darf ich mit einem modernen Benziner oder Diesel weiterhin in Umweltzonen einfahren? Welcher Antrieb passt zu meinem Fahrprofil? Und wie steht es um Haltbarkeit, Sicherheit und langfristige Kosten eines E-Autos? Immerhin zeigen die jüngsten Neuerscheinungen, dass die Entwicklung der Stromer vor allem bei Package, Effizienz und Reichweite gewaltige Fortschritte macht, und neben der Geräuscharmut hat auch ihr spontaner Antritt einen ganz eigenen Reiz.

Beim Blick auf die einzelnen Segmente fällt jedoch auf, dass sich der Wandel in unterschiedlichen Tempi vollzieht. Sportwagen, Cabrios, Vans und die Luxusklasse werden noch fast ausschließlich von Verbrennern angetrieben, während Klein- und Kompaktwagen sowie SUV bereits in beachtlicher Zahl zur E-Fraktion gehören. Ganz allgemein stellen die Sport Utility Vehicles in all ihren Spielarten mit insgesamt 134 Grundmodellen inzwischen mehr als ein Drittel des gesamten Angebots, und ein Ende des Booms ist angesichts der vielen Neuheiten nicht absehbar.

So kommen bei den kompakten Vertretern unter anderem Cupra Formentor, Mazda MX-30, Nissan Ariya, Skoda Enyaq, Suzuki Across und VW ID.4 neu hinzu, bei den größeren Modellen bereichern etwa der chinesische Newcomer Aiways U5, der sportlich-luxuriöse Aston Martin DBX, Ford Mustang Mach-E und Toyota Highlander die Auswahl. Im Verkauf liegen allerdings kompakte Formate mit konventioneller Technik klar vorn, die kaum mehr wiegen, kosten und verbrauchen als ihre Ausgangsprodukte.

Crossover im Kommen

Unter den kleinen SUV sind nur Range Rover Evoque und Suzuki Jimny eigenständige Konstruktionen mit echten Offroad-Talenten, ansonsten besteht das Gros der Kandidaten aus etwas höheren, etwas geräumigeren und etwas wuchtigeren Ablegern normaler Klein- und Kompaktwagen. Der Trend macht Schule: Fast alle Marken fahren inzwischen zweigleisig, manche Crossover sind bereits die erfolgreichsten Karosserie-Varianten in ihrer Modellfamilie und haben zum Teil Kombis, Vans oder Coupés aus dem jeweiligen Portfolio verdrängt.

Was sich im Einzelnen getan hat? Bei den Mini-Cars ist neben Facelifts für Fiat 500, Kia Picanto, Suzuki Ignis, Smart Fortwo/Forfour sowie für das Trio Seat Mii, Skoda Citigo und VW Up speziell die neue Elektroversion des Fiat 500 zu nennen. Bei den Kleinwagen wurden Honda Jazz, Hyundai i20 und Toyota Yaris neu aufgelegt, während in der Kompaktklasse diesmal besonders der VW-Konzern groß auftrumpft. Analog zum Klassiker Golf erlebten auch Audi A3, Seat/Cupra Leon und Skoda Octavia einen Modellwechsel, und mit Seat el-Born und VW ID.3 gehen zugleich die ersten komplett eigenständigen E-Autos des Konzerns an den Start.

Unter den 27 Kandidaten in der Mittelklasse wurden sechs mit einem Facelift aktualisiert, bei BMW Vierer Coupé und Toyota Mirai mit Brennstoffzelle tritt jeweils eine optisch markante Nachfolgergeneration an. Ebenfalls zwei Neuzugänge gibt es in der von Audi, BMW und Mercedes dominierten Businessclass, wobei sowohl der DS 9 wie auch der Genesis G80 die Aufstiegsambitionen ihrer Mutterfirmen Citroën und Hyundai mit opulenter Ausstattung und Plug-in-Hybridantrieben unterstreichen. Selbst im automobilen Oberhaus sollen Mercedes S-Klasse und Rolls-Royce Ghost das ohnehin beeindruckende Niveau ihrer Vorgänger nochmals toppen.

Ähnliches gilt für Ferrari Roma, Lotus Evija und Maserati MC20, die das Spektrum der 35 nominierten Sportwagen um äußerst reizvolle Vertreter ihrer Zunft bereichern. Überhaupt sind Italien und Großbritannien hier ungewöhnlich gut vertreten, während aus deutscher Sicht vor allem Audi und Porsche die Fahne hochhalten. Bei den Cabrios liegt dagegen Mercedes mit vier Modellen weiterhin vorn, obwohl die Produktion von SL und SLC in diesem Frühjahr eingestellt wurde. Im Gegenzug betreten Aston Martin Vantage Roadster, BMW Vierer, Chevrolet Corvette, Morgan Plus 4 und Porsche 911 Targa in neuer Gestalt die Bühne.

Vans im Rückwärtsgang

Wer jedoch in erster Linie Platz für viele Personen oder sperriges Gepäck braucht, muss mit einem schrumpfenden Van-Angebot leben. Die Palette reicht zwar noch immer von Pkw-Ablegern wie Fiat 500 L oder Ford S-Max über Hochdachkombis wie Citroën Berlingo oder Ford Tourneo bis hin zu Großraum-Transportern à la Opel Zafira Life oder VW Multivan, doch dem einzigen Modellwechsel (VW Caddy) stehen zwei Abgänge gegenüber. Offenbar sehen auch viele bisherige Van-Käufer einen SUV heute als bessere Wahl.

Apropos Wahl: Egal ob Sie Ihren Favoriten die Treue halten oder ein neues Modell attraktiver finden – schicken Sie uns Ihre Einschätzung. Füllen Sie die beigeheftete Stimmkarte aus und nutzen Sie damit Ihre Chance, eines der drei E-Autos im Gesamtwert von über 230.000 Euro zu gewinnen. Wie es geht und welche Kandidaten in den einzelnen Klassen antreten, steht auf den nächsten Seiten. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie mit, den Wandel zu gestalten.

So wird gewählt

Teilnehmen können Sie mit dem Stimmzettel in der aktuellen auto motor und sport (Ausgabe 22/2020).
Jeder Teilnehmer kann maximal 22 Stimmen abgeben. Einsendeschluss für Best Cars 2020 ist der 4. Januar 2021.

Als Teilnehmer haben Sie zwei Stimmen pro Fahrzeugklasse: Mit der ersten benennen Sie Ihren Favoriten unter allen vorgestellten Autos, mit der zweiten das beste Modell unter den Importautos. Die Zweitstimme entfällt, wenn Sie sich bereits für ein Importmodell als Klassenprimus entschieden haben. Die Beantwortung der gestellten Zusatzfragen ist freiwillig. Ihre Wahlentscheidung hat keinerlei Einfluss auf Ihre Gewinnchance. Eine Teilnahme per Liste ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 4. Januar 2021. Bei einer Postkarte gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen kann jeder Leser ab 18 Jahre, ausgenommen sind Mitarbeiter der Verlagsgruppe Motor Presse Stuttgart sowie deren Angehörige. Eine Teilnahme per Liste ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und in Heft 5/2021 mit Namen, Wohnort und Foto veröffentlicht. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden. Die Gewinnerdaten werden unter den geltenden Bestimmungen des Datenschutzrechts für die weitere Bearbeitung des Gewinns an die Fahrzeughersteller übermittelt. Rechtsweg, Barauszahlung und Umtausch sind ausgeschlossen. Näheres zu den Teilnahmebedingungen und unserem Datenschutz finden Sie auf www.leserumfragen.de/ams

Best Cars 2020 - Die Kategorien

Welche Autos Sie gewinnen können, sehen Sie in der Fotoshow.

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