Lexani Motorcars

Die Mega-Luxus-Schmiede

Lexani Executive Vehicles Foto: Lexani Executive Vehicles 36 Bilder

Die wohl edelsten SUV der Welt entstehen derzeit in Kalifornien. Lexani Motorcars baut Luxus-Geländewagen zum rollenden Privatjet um.

Wer wirklich reich ist, steht gelegentlich vor einem Dilemma: die Yacht liegt in Südfrankreich, der Privatjet steht gerade in der Inspektion – wie soll man da standesgemäß zum shoppen kommen? Die Antwort liefert Lexani Motorcars aus dem kalifornischen Riverside: dort kümmert man sich darum, aus ohnehin bereits recht feudalen SUV wie dem Cadillac Escalade fahrbare Paläste zu bauen.

Lexani macht auf Understatement

Einen Namen machte sich Lexani unter anderem mit sündteuren Felgen, die in der Showtuning-Szene schwer begehrt sind. Bei den Fahrzeug-Umbauten setzen die Amerikaner dagegen auf äußerliches Understatement. Klar, die Basis-Fahrzeuge wie der GMC Yukon oder der Cadillac Escalade sind beeindruckende Brummer, die – bevorzugt in hochglänzendem Schwarz lackiert – schon einen gewissen Eindruck hinterlassen. Doch was sich hinter den abgedunkelten Scheiben verbirgt, dürfte wohl niemand vermuten, wenn er vor einem von Lexani veredelten SUV steht.
 
Damit unterscheidet sich Lexani von den üblichen, bevorzugt in Osteuropa gefertigten Protz-Tuning-Geländewagen, die auch gerne einmal Edelsteine für das Außendekor verwenden. Den wahren Luxus erkennt man erst, wenn sich die Türen öffnen.
 
Prinzipiell wird in jedem Modell erst einmal eine außerordentliche Menge an Leder und Holz verbaut, um die Club-Atmosphäre richtig zur Geltung zu bringen. Farblich besteht dabei natürlich freie Wahl, doch bevorzugt werden warme Beige- und Brauntöne. Zum Standard-Umbau gehört neben der luxuriösen Möblierung stets auch ein großes Kontingent an Wohlfühl-Elektronik. So ist im Cadillac LMC E2 ein 40-Zoll-LED-TV verbaut, die Getränke zum Fernsehabend on the road werden in einer riesigen Kühlbar verstaut, den Kontakt zum Fahrer hält eine Gegensprechanlage. Und bei akuter Langeweile: eine Playstation ist auch verbaut.

Alles ist möglich

Nach oben gibt es dabei kaum Grenzen. Optional verbaut Lexani ein Video-Konferenzssystem, Internetverbindung, Mac Mini und iPads, Satelliten-TV und auf ausdrücklichen Wunsch natürlich auch die in gewissen Kreisen unvermeidlichen Verzierungen in 24-karätigem Gold.
 
Angesichts der üppigen Veredelung sind die Preise, verglichen mit anderen derartigen Projekten, fast schon im Schnäppchenbereich angesiedelt. Das günstigste Modell, den Lexani Cadillac E1, gibt es bereits für 195.000 US-Dollar, wobei man im Einsteigermodell auf das Fernsehgerät verzichten und statt einer Bar mit einem Kühlschrank Vorlieb nehmen muss. Das Topmodell, der Lexani Cadillac E4j, hat einen Startpreis von 222.000 Dollar.
 
Wer noch etwas sparen möchte, kann seinen eigenen Wagen mitbringen: Lexani veredelt  auch Kundenfahrzeuge, der Preis reduziert sich dann entsprechend.

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