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Lexus LS (2017)

Toyotas S-Klasse jetzt leichter und mit Allradlenkung

Lexus LS Foto: Newspress 27 Bilder

2017 steht beim Lexus LS der Generationswechsel an. Jetzt feiert das japanische Luxusmodell seine Weltpremiere auf der Detroit Motor Show. Der neue LS wird geräumiger und eleganter.

09.01.2017 Uli Baumann, Gregor Hebermehl 2 Kommentare

Der neue Lexus LS ist länger (5, 23 Meter) und wurde flacher (1,45 Meter). Die Silhouette, jetzt mit sechs Fenstern, will mit einer Coupé-Anmutung punkten, der Innenraum soll noch mehr Luxus und mehr Platz bieten. Als Basis dient dem neuen Lexus LS die GA-L-Plattform, die auch den Lexus LC trägt, mit einem auf satte 3,125 Meter gestreckten Radstand.

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Sitzprobe Lexus LS 500

Der Auftritt lässt keinen Zweifel: Das riesige Schiff will in der Truppe von Mercedes S-Klasse, BMW 7er, Audi A8 und Porsche Panamera mitspielen. Der gigantische funkelnde Grillfetzen an der Front des neuen Lexus LS 500 strahlt Selbstbewusstsein aus. Das braucht der Wagen auch – schließlich arbeitet sich Lexus zumindest auf dem europäischen Markt komplett erfolgsbefreit an der deutschen Oberklasse-Konkurrenz ab.

Dicke Sitze

Die schwere Tür des LS 500 öffnet sich sanft und ein heller Innenraum lädt ein, Platz zu nehmen. Die Sitze sehen vorne und hinten nach den ganz dicken Polstern aus, sind dann aber nicht mal ansatzweise so weich wie befürchtet. Ganz im Gegenteil: Das Gestühl wirkt straff, nur der Seitenhalt wurde amerikanisch weich abgestimmt. Die Platzverhältnisse sind vorne ausgezeichnet und hinten opulent. Aber im Fond muss das auch so sein, schließlich lässt sich der Sitz hinter dem Beifahrer zu einem bequemen Massage-Liegesitz ausfahren. Dafür wandert der Beifahrersitz nach vorne und dessen Rücklehne klappt Richtung Armaturenbrett. Die Lehnen der Vordersitze tragen, natürlich, Bildschirme, damit im Fond keine Langeweile aufkommt. Sie wirken allerdings ein wenig wie eine Nachrüstlösung.

Dafür trennt hinten nicht eine schnöde Armlehne den rechten vom linken Platz, sondern eine echte Mittelkonsole mit Bedienelementen. Eins ist beim LS 500 klar: Er kann auch ein Chauffeurs-Auto sein, so luftig und komfortabel ist der Fond eingerichtet.

Die Köpfe der Passagiere haben genug Platz, obwohl der LS sowohl vorne als auch hinten Licht durch riesige Glasdächer in den Innenraum lässt.

Perfekt und edel

Das Armaturenbrett selbst sieht wie alles in dem Wagen aus: sehr edel – was auch an den durchgezogenen Lüftungslamellen liegt. Sie geben dem ganzen einen einheitlichen Look und ziehen das Armaturenbrett eindrucksvoll in die Breite. Der Dachhimmel ist mit hellem Alcantara überzogen. Das Lenkrad trägt in seinem oberen Bereich eine glanzlackierte Old-School-Edelholzeinlage, die ungewöhnlich glatt in der Hand liegt. Vor dem Lenkrad leuchtet der Bildschirm für die gestochen scharfen, volldigitalen Instrumente. Rechts neben dem Instrumententeil sitzt mit dem coolen Drehzylinder zur Wahl der Fahrmodi ein mechanisches Element, was Spaß macht. Der Zylinder ist superpräzise eingepasst. Aus der Mittelkonsole schaut mit einem sehr kurzen Stiel der kleine Schaltstufen-Wahlhebel. Er ist mit feinstem Leder bezogen und wirkt so, als wolle er nicht unbedingt fest gegriffen, sondern nur sanft berührt werden.

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V6 mit Biturboaufladung

Das vernetzte Vehicle Dynamics Integrated Management (VDIM) verknüpft die Elektronik von Fahrwerk, Lenkung und Antrieb miteinander und soll sie optimal aufeinander abstimmen. Dazu gibt es einstellbare Stabilisatoren zur Wankstabilisierung und sogar eine Hinterradlenkung. Trotz der Technikoffenisve soll der Einsatz von hochlegierten Stählen und Aluminium das Fahrzeugewicht um 90 kg senken. In den Radhäusern drehen sich 19 oder 20 Zoll große Felgen.

Reduziert wurde auch beim Antrieb. Unter der Haube des LS schlägt ein 3,5 Liter-V6 mit Biturboaufladung, der es auf 415 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm bringt. Die gibt er an eine ebenfalls neue 10-Gang-Automatik weiter, die auch am Lenkrad per Paddel geschaltet werden kann. Die Heckantriebsversion des LS soll damit in unter 5 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Optional ist der LS auch mit Allradantrieb zu haben. Natürlich wird der LS später auch wieder einen Hybridantrieb erhalten, der auch rein elektrisches Fahren erlaubt.

Luxuriös aufgerüsteter Innenraum

Der Innenraum empfängt die Passagiere mit elektrisch 28-fach einstellbaren Sitzen, die sich zudem beheizen, klimatisieren und zu Massagezwecken in Wallung bringen lassen. Gleiches gilt für die Fondsitze, die zusätzlich mit einer Fußstütze aufgerüstet werden können. Für einen bequemeren Zustieg lässt sich die Karosserie per Luftfederung anheben. Die Armaturenlandschaft ist in Edelholz und Aluminium eingebettet.

Ein Active Noise System unterdrückt unerwünschte Geräusche und soll den LS zur Flüsterlimousine machen. So lässt sich auch der Sound der Highend-Audioanlage besser genießen. Bedient wird das Infotainmentsystem über einen zentralen Touchscreen, optional werden Bordinfos über ein 24-Zoll-Head-up-Display eingespiegelt. Auf der Sicherheitsseite trägt der Lexus LS alle im Konzern verfügbaren Technologien in sich.

Auf dem US-Markt soll der neue Lexus LS im Herbst 2017 starten. Für Europa wurde noch kein Starttermin genannt.

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