Lexus-Offensive

Tolle Breitseite

Foto: Mark Stehrenberger 5 Bilder

Lexus, die Nobelmarke von Toyota, steht vor einer Rundumerneuerung des Modellprogramms. In allen Klassen wird Attacke gemacht. Die Zauberwörter heißen Allradantrieb, Diesel und Hybridtechnik.

Toyotas Nobelmarke Lexus ist eine Erfolgsstory. Aber nur in den USA. Fast 85 Prozent aller produzierten Lexus-Automobile werden dort verkauft, auf Europa entfallen nur sieben Prozent.

Ein Zustand mit dem der zweitgrößte Autohersteller der Welt nicht zufrieden sein kann, zumal Toyota gerade auf dem europäischen Markt enormes Wachstumspotenzial sieht. Und noch etwas stört die Toyota-Bosse am Lexus-Boom in USA: Er basiert zurzeit fast zur Hälfte auf dem Absatz der Geländegänger RX 300 und LX 470, was das Lexus-Label mehr und mehr zur SUV- statt Luxusmarke stempelt.

Deswegen ist eine komplette Erneuerung und Erweiterung des Lexus-Programms eingeleitet. Sie greift bereits Mitte 2005 mit der Neuauflage der oberen Mittelklasse: Der neue GS, auf den die Studie LF-S bereits einen stilistischen Vorgeschmack gab, soll nicht nur als Limousine, sondern maximal 18 Monate später auch als sportlicher Crossover (VX) kommen, der es dann mit dem Infiniti aufnehmen könnte.

Neuer IS auch als Coupé-Cabrio

Speerspitze der Lexus-Offensive ist allerdings die nächste IS-Reihe. Sie debütiert wahrscheinlich schon zur IAA im Herbst 2005. Die Markteinführung soll aber erst 2006 starten, zumal mehr Modellvarianten als bislang anrollen. Geplant sind neben der etwas größer ausgelegten Limousine und dem Sportcross genannten Kombi ein Coupé-Cabrio mit elektro-hydraulisch faltbarem Hardtop Hardtop (SC). Außerdem wird die neue IS-Generation wie der nächste GS optional mit Allradantrieb lieferbar sein. Diese Plattform ist auch die technische Basis für den nächsten RX 300. Hinzu gesellen sich neue Motoren für die IS-Reihe: ein Dreiliter-V6, ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel sowie ein V8 für die werksgetunte Version, die den kommenden BMW M3 attackieren soll.

Ebenfalls 2006 ist der LS 430-Nachfolger zu erwarten, den es als Normal- und Langversion mit unterschiedlichen Radständen geben soll. Außerdem wird der Achtzylinder-Benziner auf 4,5 Liter Hubraum vergrößert. Auch eine Dieselversion ist in Vorbereitung, um in Europa mit dem Flaggschiff mehr Präsenz zu erreichen. Allradantrieb wird ebenfalls optional vorgehalten.
Doch der LS 450 markiert längst noch nicht das Ende der Fahnenstange. Unter dem Kürzel HLS (High Luxury Sedan) arbeitet Lexus an einem noch größeren Luxus-Liner mit 600 PS starkem Zwölfzylinder.

Darüber hinaus sollen künftig alle Lexus-Modelle analog zum RX 300/RX 400h zumindest in einer Version mit Hybridantriebstechnik angeboten werden. Sogar bei Supersportwagen soll keine Ausnahme gemacht werden. Zur Tokio Motor Show im Herbst 2005 will Toyota einen V10-Mittelmotor-Supersportwagen (Code TXT) mit 5,5 Liter Hubraum, mehr als 500 PS und sequenziellem Sechsganggetriebe enthüllen, der 2006 in Serie geht und auch in einer Lexus-Version kommen könnte. Es wäre der erste Supersportwagen mit Hybrid-Technik.

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