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Lincoln Aviator (2019)

Luxus-Ableitung des Ford Explorer?

Lincoln Aviator Weltpremiere New York 2018 Foto: Lincoln 21 Bilder
New York Auto Show 2018

Die Ford-Tochter Lincoln zeigt auf der New York Auto Show den neuen Aviator. Der große Luxus-SUV mit drei Sitzreihen soll 2019 kommen – als Plugin-Hybrid.

29.03.2018 Torsten Seibt Powered by

Studien sehen eigentlich anders aus – futuristisch, manchmal verspielt, oft etwas abgehoben. Im Gegensatz dazu der Aviator, den Lincoln in New York auf den Messestand stellt. Der könnte genau so eigentlich bereits morgen im Showroom des Händlers stehen. Doch die Nobel-Tochter des Ford-Konzerns betont: Dieser Lincoln Aviator ist eine Studie, ein Ausblick auf das kommende Serienmodell, das frühestens 2019 vorfährt.

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Lincoln Aviator als Studie

Der Grund für dieses Versteckspiel mit einem ganz offensichtlich fertig entwickelten und serienreifen Modell findet sich, wenn man die Ankündigung zwischen den Zeilen liest. Denn dort ist die Rede von einer neuen Heckantriebsplattform, auf welcher der Lincoln Aviator aufbaut. Der aktuelle Ford Explorer nutzt dagegen die D4-Frontantriebsplattform von Ford. Und wie bereits beim früheren Lincoln Aviator (2002 bis 2005) wird das neue Modell wieder auf dem Ford Explorer basieren. Der naheliegende Umkehrschluss: Man möchte nicht der für 2019 erwarteten sechsten Explorer-Generation die Show stehlen, denn der Explorer ist für Ford in den USA ein enorm wichtiges Fahrzeug.

Daher gibt Lincoln derzeit keinerlei technische Daten etwa zu den Abmessungen oder zur Motorisierung heraus. Der einzige technische Fingerzeig ist die Motorisierung, ein Zweiliter-Biturbo (kennt man schon aus dem Explorer), der gemeinsam mit einer E-Maschine und der entsprechenden Ladetechnik zum Plugin-Hybrid aufgerüstet wird.

Lincoln Aviator frühestens 2019

Etwas redseliger waren die Lincoln-Beauftragten dagegen im Hinblick auf künftige Komfort-Extras. So wird sich der neue Lincoln Aviator per App auch mit dem Mobiltelefon entriegeln und starten lassen, der reguläre Fahrzeugschlüssel kann daheim bleiben. Ein weiteres Highlight wird das „vorausschauende“ Fahrwerk sein, das sich mittels Kamerablick auf den Fahrweg proaktiv auf Unebenheiten und Schlaglöcher einstellt. Die dritte Sitzreihe, ein in Amerika immens wichtiges Feature in dieser Fahrzeugklasse, soll auch Erwachsenen ausreichend Platz bieten.

Einen endgültigen Starttermin für den neuen Aviator will Lincoln ebensowenig nennen. Vor Herbst 2019 ist vermutlich nicht mit dem schicken neuen Luxus-SUV zu rechnen, dann wohl im Schatten des neuen Ford Explorer.

Neuester Kommentar

Sieht irgendwie wie die Studie von BMW X7 aus, bzw. X7 wie der Lincoln.
Aber insgesamt nicht schlecht wenn man auf rollende Wagenburgen steht.

Witzbox 1. April 2018, 10:07 Uhr
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