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Lister LFT-666

Jaguar F-Type im Edelzwirn

Lister Thunder Foto: Lister 8 Bilder

Der britische Sportwagenbauer Lister hat mit dem LFT-666 ein neues Modell aufgelegt. Weil der auf dem Jaguar F-Type Coupé aufbaut trägt er auch noch ganz viele F-Type-Gene in sich.

01.08.2018 Uli Baumann Powered by

Der Lister LFT-666, der im Februar noch als „Thunder“ angekündigt wurde, wäre kein Lister, wenn die Briten nicht dennoch reichlich Hand angelegt hätten. So soll der Lister LFT-666 der schnellste Lister aller Zeiten sein. Vom LFT-666, der das erste neue Modell nach dem vor 25 Jahren vorgestellten Lister LeMans ist, sollen nur 99 Exemplare gefertigt werden. Der Grundpreis wird mit rund 140.000 Pfund (umgerechnet rund 160.000 Euro) angegeben. Linkslenker für den europäischen Kontinent werden mit umgerechnet 1.350 Euro Aufschlag berechnet.

Der Lister LFT-666 soll aus seinem Fünfliter-V8-Kompressormotor 666 PS Leistung und 980 Nm Drehmoment an den Start bringen und damit über 320 km/h schnell sein. Den Spurt von Null auf 100 km/h soll der Thunder in knapp über 3 Sekunden schaffen.

Carbon-Bodykit, auch für Jaguar

Optisch rückt Lister dem Jaguar F-Type Coupé mit einer neuen, aus Carbon gefertigten Frontschürze, einer Motorhaube mit Entlüftungskiemen (optional aus Carbon), einer neuen Carbon-Diffusorschürze am Heck, weiter ausgestellten Carbon-Radläufen hinten sowie verschiedenen Lister-Emblemen zu Leibe. Ausatmen darf der getunte V8 durch eine Sportabgasanlage mit Carbonendrohrblenden.

Die Anbauteile für den LFT-666 will Lister auch für normale F-Type Coupés zum Paketpreis von rund 23.000 Euro anbieten.

Nappa total lautet die Ansage für den Innenraum des Lister LFT-666. 36 Lederfarben stehen zur Wahl, verarbeitet und gesteppt wird alles per Hand. Den Kunden scheint die Lister-Offerte zu gefallen, denn schon 24 Stunden nach der Ankündigung des Thunder sind 22 der 99 Autos bereits fest vergeben. Die ersten Auslieferungen sollen ab Oktober 2018 erfolgen.

Ganz nebenbei haben die Briten auch angekündigt mit dem Lister LFP, vermutlich auf Jaguar-F-Pace-Basis, den schnellsten SUV der Welt bauen zu wollen.

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Ich finde die Karre prollig.

ReinhardFfM 4. August 2018, 13:32 Uhr
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