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Lithium-Ionen-Batterien: Daimler erhöht Fertigungskapazitäten

Lithium-Ionen-Batterien Daimler erhöht Fertigungskapazitäten

Der Autobauer Daimler baut die Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien aus und investiert in den nächsten Jahren rund 100 Millionen Euro in die Tochter Deutsche ACCUmotive.

Am ACCUmotive-Produktionsstandort im sächsischen Kamenz wird derzeit eine neue Fertigungshalle gebaut, die Mitte 2015 fertiggestellt sein soll. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG und liefert Lithium-Ionen-Batterien für den aktuellen Smart Fortwo Electric Drive sowie die Hybridvarianten der S-, E- und C-Klasse. Künftig sollen Batterien für die E-Versionen der neuen Smart-Modelle Fortwo und Forfour sowie weitere Mercedes-Hybridmodelle hinzukommen.

Zusätzliche Wachstumschancen jenseits der Automobilbranche sicht Daimler bei stattionären Anwendungen, beispielsweise in der Großindustrie zur Netzstabilisierung und Glättung von Lastspitzen oder auch in Haushalten zum Beispiel in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen.

Erst Mitte November hatte Daimler das Aus für die Batterie-Produktion der Firma Li-Tec, ebenfalls im sächsischen Kamenz ansäßig, verkündet. Im Dezember 2015 soll Li-Tec die Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen beenden. Die dortige Produktion sei wegen zu geringer Stückzahlen viel zu teuer. Von den 280 Mitarbeitern die bei Li-Tec beschäftigt sind, sollen mehr als die Hälfte bei Deutsche ACCUmotive unterkommen.

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