Lotus Elite auf dem Pariser Autosalon

Lotus zeigt neues Top-Modell

Lotus Elite Paris 2010 Foto: SB-Medien 7 Bilder

Der Lotus Elite wird das neue Top-Modell der britischen Sportwagenmanufaktur. Sein Debüt feiert der neue Frontmotorsportler auf dem Pariser Autosalon. Zu den Händlern soll der Elite allerdings erst im Frühjahr 2014 rollen - weltweit.

"Wir wollen bald auf Augenhöhe mit Porsche spielen", kündigte Lotus-Chef Dany Bahar unlängst an. Dazu haben die Briten ein wahres Modellfeuerwerk in Planung. Was ab 2014 auf den Porsche Panamera und andere Wettbewerber zurollen wird, kündigen die Briten auf der Mondial de L'Automobil in Paris mit dem Frontmotorsportwagen Lotus Elite an.

Frontmotorsportler mit faltbarem Hardtop

Bereits in den 60er und 70er Jahren hatte Lotus einen Elite im Programm. Damals allerdings eher kompakte Sportler mit schwachbrüstigen Vierzylinder-Motoren unter der Haube. Ab 2014 darf der Name Elite wieder aufleben. Und damit der Neustart entsprechend bombastisch ausfällt, wurde beim neuen Lotus Elite mehr geklotzt als gekleckert.

Der 4,90 Meter lange Elite kommt mit einem Front-Mittelmotor und Hinterradantrieb. Zwischen den Antriebskomponenten wurde das Passagierabteil als 2+2-Sitzer ausgelegt. Für einen sehr dynamischen Auftritt des GTs sorgt die Breite von 1,90 Meter und die Höhe von nur 1,32 Meter. Ein weitere Highlight des Lotus Elite ist sein faltbares Hardtop. Wie der Ferrari California wird der Elite so auf Knopfdruck zum offenen Familienauto. Bleibt das Dach geschlossen, so verwöhnt ein großer Glasanteil die Insassen mit Sonnenlicht.

V8-Hybridantrieb mit 620 PS

Verwöhnaroma versprüht auch der Antriebsstrang des Lotus Elite, der auf dem Autosalon in Paris noch als Concept Car zu sehen ist. Ein Fünfliter-V8 mit 550 PS sorgt für Vortrieb. In einer weiteren Ausbaustufe soll der Achtzylinder mit KERS und einem E-Motor zum Hybrid aufgerüstet werden. Dann sorgen 620 PS und bis zu 720 Nm Drehmoment für dynamischen Vorwärtsdrang. Zugeliefert werden der V8 und die Hybridkomponenten vermutlich von Toyota, die auch in den kleineren Modelle die Aggregate beisteuern, hat doch Lotus-Chef Bahar erst vor kurzem eine verstärte Zusammenarbeit mit den Japaner besiegelt. Die Basis wird allerdings noch mit einem Kompressor kräftig verfeinert, um auf die angegebenen Leistungswerte zu kommen.

Für die Hybridvariante nennt Lotus einen CO2-Ausstoß von 215 g/km, was umgerechnet einem Verbrauch von 9,1 Liter entspricht. Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Elite soll bei 315 km/h liegen, das Spurtvermögen des 1.650 Kilogramm schweren Sportlers wird auf 3,5 bis 3,7 Sekunden beziffert. Zu haben sein wird der Lotus Elite zu Preisen ab rund 138.000 Euro - allerdings erst ab 2014.

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