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Lotus vor Verkauf

DRB-Hicom denkt an Trennung

Die Zukunft des Sportwagenherstellers Lotus ist ungewiss. "In wenigen Wochen gibt es dazu eine Entscheidung", sagte ein hochrangiger Lotus-Manager gegenüber der "Financial Times Deutschland". "Dann wissen wir, ob wir verkauft werden."

Der britische Sportwagenhersteller Lotus gehört zum malaysischen Autokonzern Proton, bei dem zu Jahresbeginn der ebenfalls malaysische Fahrzeugbauer DRB-Hicom die Mehrheit übernommen hatte. Doch laut "FTD"-Bericht wird der neue Proton-Eigentümer mit dem defizitären Sportwagenbauer ungeduldig. "Wir müssen abwarten, ob der von Lotus 2010 aufgelegte Restrukturierungsplan Früchte trägt", sagte DRB-Hicom-Geschäftsführer Mohd Khamil Jamil. Lotus solle arbeiten und wie versprochen Leistung zeigen, sonst werde es ernsthafte Konsequenzen geben.

Lotus noch mit großen Plänen

Noch vor zwei Jahren hatten die Briten große Pläne vorgestellt. In die Entwicklung neuer Modelle will Proton in den nächsten Jahren rund 1 Milliarde Euro investieren. Die neuen Autos sollten ab 2014 gefertigt werden. Mittelfristig wollen die Briten den Absatz auf 8.000 Autos pro Jahr steigern. 2011 wurde bei Lotus 2.500 Modelle gefertigt.

Interessant macht Lotus für potenzielle Käufer auch die Entwicklungssparte Lotus Engineering, die ähnlich wie Porsche Weissach zahlreiche Fremdentwicklungen betreut und viel Know-How bündelt.

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