Pininfarina Sergio Ferrari - Genfer Autosalon 2015 Stefan Baldauf
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Pininfarina-Übernahme

Mahindra meldet Vollzug

Der indische Autobauer Mahindra hat die insolvente italienische Designschmiede Pininfarina übernommen. Das haben die Inder am Montag (14.12.2015) offiziell bestätigt.

Nach Unternehmensangaben übernimmt ein Joint Venture bestehend aus der IT-Sparte und der Automobilsparte von Mahindra 76.06 % der Pininfarina-Anteile von Pincar zum Aktienstückpreis von 1,10 Euro. Pininfarina soll weiter als unabhängiges Unternehmen betrieben werden und bleibt an der Mailänder Börse gelistet. Geführt wird Pininfarina weiter von Paolo Pininfarina.

Pininfarina ist 155 Millionen Euro wert

Bereits in der Jahresmitte war die Übernahme von Pinifarina gescheitert, da drei von vier Gläubiger-Banken das Angebot der Inder abgelehnt hatte. Deren Offerte sah unter anderem vor, die Hälfte der Schulden in Höhe von rund 87 Millionen Euro abzuschreiben. Erst vor einigen Tagen hatte zudem eine italienische Tageszeitung gemutmaßt, dass Pincar (hält 76 % der Anteile am Unternehmen), liquidiert würde, da man an einer Einigung mit dem indischen Autobauer nicht mehr glaube.

Pininfarina und Mahindra arbeiteten bereits in der Vergangenheit bei verschiedenen Projekten zusammen. Im Zuge ihrer Expansionspläne wollen die Inder nun die Designschmiede übernehmen. Zuletzt wurde Ssangyong und die Roller-Abteilung von PSA geschluckt.

Pininfarina ist bei vier italienischen Banken verschuldet und wird schon seit über vier Jahren von seinen Gläubigern verwaltet. Pininfarina wird derzeit mit einem Wert von 155 Millionen Euro gelistet. Insgesamt müsste Mahindra 150 Millionen Euro investieren, um Schulden abzubauen und das Unternehmen wieder liquide zu machen

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