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Mahle und Behr - EU gibt grünes Licht

Mahle darf bei Behr einsteigen

Die EU gibt der angeschlagenen deutschen Autozulieferbranche grünes Licht für Nachbarschaftshilfe: Der Stuttgarter Kolbenspezialist Mahle darf beim benachbarten Kühlerproduzenten Behr einsteigen.

Die EU-Kommission genehmigte am Dienstag die Mehrheitsbeteiligung. Mahle erwirbt 60 Prozent der Anteile an der Behr Industry GmbH & Co KG, einer Tochter von Behr. Beide Unternehmen werden Behr Industry gemeinsam kontrollieren.

Kaum Überschneidung der Geschäftsbereiche

Der Zusammenschluss behindere nicht den Wettbewerb, entschied Brüssel. Die Geschäftsbereiche beider Unternehmen überschnitten sich nur wenig und ihr gemeinsamer Marktanteil bleibe klein. Zudem gebe es ausreichend andere Konkurrenten.
 
Der Klima- und Kühlanlagenhersteller Behr will mit dem neuen Partner und einem kräftigen Stellenabbau in die Gewinnzone zurückkehren. Der Autozulieferer hatte 2009 einen Vorsteuerverlust von 235 Millionen Euro eingefahren. Der Umsatz sackte um 26 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro ab. Die Geschäftsführung sprach vom "bisher schwierigsten Jahr in der Unternehmensgeschichte". Nachdem Behr 2009 bereits 300 Stellen gestrichen hat, sollen es in diesem Jahr nochmals 440 sein.
 
Auch der Autozulieferer Mahle ist in die roten Zahlen gestürzt und verschärft seinen Sparkurs. So streicht Mahle 1.400 Jobs in Westeuropa, davon  800 in Deutschland. Der Kolben-Spezialist hatte 2009 rund 379 Millionen Euro Verlust eingefahren und will im laufenden Jahr in die schwarzen Zahlen zurückkehren.

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