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Sportliche Kombis

Marktübersicht von der Kompakt- bis zur Oberklasse

Ford Focus ST Turnier, Frontansicht Foto: Rossen Gargolov 42 Bilder

Egal ob in der Kompakt- und Mittelklasse oder im gehobenen Segment: Sportliche Kombis verbinden hohe Leistung mit guten Platzverhältnissen. Wir geben Ihnen eine Übersicht über die einzelnen Modelle – inklusive technischer Daten und Preise.

10.06.2017 Andreas Haupt 5 Kommentare Powered by

Wenn der Platz im Auto ausgeht und die Familie anfängt zu nörgeln, sucht der Sportwagenfahrer nach Auswegen. Es bleiben ihm 3 Möglichkeiten. Erstens: Klein beigeben und auf einen Familienvan umschwenken. Das klingt nach schwerer Depression. Zweitens: Einen SUV suchen. Einen wie Audi RS Q3 oder BMW X5/X6 M. Drittens: Einen sportlichen Kombi kaufen. Warum? Weil sie ordentlich Bums mit gutem Raumangebot verbinden, wie SUVs, aber gleichzeitig der Schwerpunkt niedriger ist und man nicht im zweiten Stock sitzt.

In unserer Übersicht konzentrieren wir uns auf die Sportkombis, die von den Herstellern ganz bewusst unter einem sportlichen Label geführt werden – also zum Beispiel die S- und RS-Modelle von Audi, die AMG-Fahrzeuge von Mercedes oder Polestar bei Volvo. Die meisten mit fetten Benzinern unter der Haube. Aber es gibt auch sportliche Kombis für die Diesel-Fraktion.

Kompaktklasse mit Sportkombis zu fairem Preis

Der Einstieg kostet knapp über 30.000 Euro. Dafür bekommt man einen Vierzylinder-Benziner, Frontantrieb und 250 PS verpackt in einem Ford Focus Turnier ST. Der EcoBoost-Motor lässt den Kompakten in 6,7 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigen. Egal ob Großeinkauf, Getränkemarkt oder Möbelhaus: Es muss nicht geknausert werden. Platz ist mit bis zu 1.516 Liter ausreichend vorhanden. Allerdings nicht so viel wie beim Lademeister in der Kompaktklasse.

Den hat die Konkurrenz von Skoda im Aufgebot. In unterschiedlichen Variationen. Inzwischen hat Skoda den Octavia RS sogar auf 245 PS aufgeputscht. In Kombination mit einem Gepäckraumvolumen von 610 bis 1.740 Liter.

Da kommen die Konzernschwestern nicht mit. Dafür haben Seat Leon ST Cupra 300 und VW Golf Variant R andere Vorzüge: Allradantrieb, mehr Leistung, mehr Drehmoment und eine bessere Beschleunigung auf 100 Sachen. An den stärksten unter den Sportkombis in der Kompaktklasse reichen sie trotzdem nicht heran. Der trägt einen Stern auf der Haube und ist in eine Shooting-Brake-Karosserie gegossen: Mercedes-AMG CLA 45 4Matic Shooting Brake mit 381 PS ab 57.804,25 Euro.

Seat Leon ST Cupra 300 4Drive Seat Leon Cupra 300 Fahrbericht Mit Allrad geht es besser

Mittelklasse bereits mit V8-Motoren

Mercedes-AMG hat sein Angebot geschickt aufgesplittet. Um den Abstand zwischen den Standard-Modellen und den AMG-Versionen zu verkleinern (leistungstechnisch und preislich) füllt man das Portfolio mit den 43er Modellen auf. Das Mercedes-AMG C 43 4Matic T-Modell trägt einen V6-Biturbo mit drei Liter Hubraum, aus dem der Kombi 367 PS quetscht. Preis: 61.850,25 Euro. Ein AMG C 63 T-Modell spielt schon in einer anderen Liga. 467 PS kosten 78.064 Euro. Für die S-Version mit 510 PS, die aus einem V8-Biturbo sprudeln, muss man über 86.000 Euro hinblättern.

Bei BMW verwaist die Mittelklasse der Sportkombis. Dagegen klotzt Alpina ran. Mit Diesel-Power im D3 Biturbo Touring. Oder mit Sechszylinder-Biturbo-Benziner im B3 S Biturbo Touring. Auch Audi und Volvo lassen sich nicht lumpen und schicken mit S4 Avant und V60 Polestar zwei sportliche Kombis ins Mittelklasse-Rennen.

Porsche Panamera Turbo Sport Turismo in der Oberklasse

Eine Stufe drüber balgen sich Mercedes-AMG E 63 4Matic T-Modell, Audi RS6 Avant und Alpina B5 Biturbo Touring um die Kombi-Krone. Sie übertreffen sich in Leistung – und beim Preis. Wiederum bietet Mercedes-AMG zu seinem bis zu 612 PS starken Pampersbomber eine günstigere Alternative an: E 43 4Matic T-Modell. Selbes Spiel bei Audi mit dem S6 Avant.

Porsche Panamera Sport Turismo680-PS-Hybrid für den Kombi

BMW füllt das Feld gegen Ende des Jahres auf. Oder besser: BMW bereichert das Feld mit einem superstarken Diesel. Der Sechszylinder-Selbstzünder im M550d xDrive Touring bezieht aus vier Abgasturbos reichlich Energie und schöpft daher aus drei Litern Hubraum 400 PS. Der Standardsprint gelingt in 4,6 Sekunden. Das Platzangebot: 570 bis 1.700 Liter.

Die Oberklasse bedient Porsche neuerdings mit dem Panamera Sport Turismo. Ihn gibt es in unterschiedlichen Leistungsstufen. State of the art ist der Turbo mit 550 PS. Der Allradler fegt in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die sportlichsten Kombis. Alle Daten beziehen sich auf die Angaben der Hersteller.

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Most of them are too heavy I agree. Do you commenters consider a Golf Clubsport (S) sporty? I feel lucky to drive a ST Cupra Performance manual. Real 1410kg only with light wheels, similar as a Golf clubsport with some equipment. I consider it the perfect combination of enough comfort/practicality and sportiness. Strange that it is not mentioned it has the Nordschleife record for estates. 4wd is not sporty for me. Maybe the Focus ST is sporty also but it needs a real lsd.
Sorry I write in english, better than to insult you with bad written German.

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