Maserati GranTurismo MC Stradale in Paris

Leichtbaurenner für die Straße

Maserati MC Stradale Paris 2010 Foto: SB-Medien 6 Bilder

Mit dem Maserati GranTurismo MC Stradale zeigt der italienische Sportwagenbauer auf dem Autosalon in Paris einen Leichtbausportwagen für den Straßeneinsatz. Der MC Stradale soll der schnellste aktuelle Maserati sein.

Als Basis dient dem Maserati GranTurismo MC Stradale, der auf der Mondial de L'Automobile in Paris vorgestellt wird, das Maserati GranTurismo Coupé. Inspiriert wurde der MC Stradale von den Rennmodellen Trofeo GranTurismo MC und dem GranTurismo GT4.

450 PS und 301 km/h

Um noch sportlicher als der bislang sportlichste GranTurismo anzutreten, wurde der GranTurismo MC Stradale deutlich erleichtert und aerodynamisch optimiert. Z Die Gewichtsreduzierung beträgt 110 Kilogramm auf 1.770 Kilogramm im Vergleich zum GranTurismo S. Die neuen Spoiler sollen aber den Abtrieb deutlich erhöhen, ohne den Luftwiderstand anwachsen zu lassen. Gewachsen ist dagegen die Motorleistung des 4,7 Liter-V8-Motors unter der vorderen Haube. Das Sportriebwerk soll nun 450 PS und damit nochmals zehn PS mehr als im GranTurismo S leisten. Das maximale Drehmoment wird mit 510 Nm angegeben. Ebenfalls verbessert wurden das Ansprechverhalten des Aggregats und die Fahrwerksabstimmung. Zudem wurden die Schaltzeiten des elektrisch betätigten MC Race Shift Transaxle-Getriebes auf 60 Millisekunden verkürzt. Dadurch benötigt der GranTurismo MC Stradale von 0 auf 100 km/h 4,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des GranTurismo MC Stradale, der auf dem Pariser Autosalon sein Debüt gibt, liegt laut Maserati bei 301 km/h.

Auf Rücksitze wird gänzlich verzichtet. Darüber hinaus besticht der MC Stradale durch neuartige Carbon-Keramikbremsen von Brembo, die eigens entwickelten Pirelli-Reifen, die spezielle Radaufhängung und die besonders steifen und leichten Rennsitze aus Carbonfaser. Optional werden auch Überrollkäfig und Vierpunkt-Sicherheitsgurten angeboten. Preise wurden noch nicht genannt. Zu erwarten ist aber, dass der Straßenrennwagen preislich zwischen dem Serienmodell für gut 112.000 Euro und dem Rundstreckenwagen für etwas mehr als 160.000 Euro liegen wird. Der Marktstart des Leichtbausportlers soll im ersten Quartal 2011 erfolgen.

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