Maserati MC 12

Ferrari im Blut

Foto: Maserati 5 Bilder

Um an Rennerfolge aus vergangenen Tagen anzuknüpfen, präsentiert der italienische Sportwagenhersteller Maserati mit dem MC 12 auf dem Auto Salon in Genf einen neuen Supersportwagen, der in GT-Rennserien für Triumpfe sorgen soll.

Basis für den 1.335 Kilogramm schweren MC 12 bildet der Topsportler Enzo aus dem Mutterkonzern Ferrari, von dem der MC 12 auch das Sechsliter-V12-Triebwerk mit einer Leistung von 630 PS und einem maximalen Drehmoment von 652 Nm übernimmt. Damit soll der 5,143 Meter lange, 2,10 Meter breite und nur 1,205 Meter hohe Maserati in 3,8 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h erreichen. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder obliegt einer Maserati-typischen Cambiocorsa-Schaltung mit sechs Fahrstufen, die per Schaltwippen vom Lenkrad aus sortiert werden. Für ausreichend Grip sorgen eine Traktionskontrolle sowie Hinterreifen im Format 345/35 ZR 19. Auf der Vorderachse trägt der MC 12 Pneus im Format 245/35 ZR 19, jeweils auf Leichtmetallrädern mit Zentralverschluss.

Hinter diesen sorgen Bremsscheiben im Pizzaformat (380 Millimeter Durchmesser vorn, 335 Millimeter Durchmesser hinten) in Kombination mit ABS für standesgemäße Verzögerung.

Kohlefaser, Kohlefaser, Kohlefaser

Fahrbar macht den zweisitzigen MC 12 dabei ein ultrastabiles Verbundchassis aus Kohlefaser- und Nomex-Fasern mit einem Radstand von 2,80 Meter. Darüber modellierten die Italiener in etlichen Windkanalsitzungen ein aerodynamisches und abtriebsoptimiertes Kohlefaserkleid, das für die Straßenvariante ausschließlich in blau und weiß lackiert wird. Ein herausnehmbares Dach sorgt bei Bedarf für stürmische Frischluftzufuhr, ein großer Heckflügel für zusätzlichen Abtrieb. Ebenfalls leicht austauschbar, weil aus einem Teil bestehend, sind die Motorhaube samt Xenon-Scheinwerfer und die Kotflügel. Damit diese im Straßenbetrieb keinen Schaden nehmen, kann die Front des Maserati per Knopfdruck etwas angehoben werden.

Den MC 12-Innenraum zieren Carbon- und Aluminiumapplikationen sowie lederbezogene Carbon-Sportsitze. Für etwas Komfort sorgen eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber. Dennoch ist die erste Auflage des MC 12, der erst im Sommer auf den Markt kommt, bereits ausverkauft. Spätzünder können jedoch auf eine zweite Auflage hoffen.

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