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Matzker bei Rallye Estoril–Portimao–Marrakech

Mit dem Defender auf den zweiten Platz in Nordafrika

Amadeus Matzker bei der FIA Rallye Estoril - Portimao - Marrakech 2010 Foto: Valéry Kloubert 15 Bilder

Das deutsch-australische Team Matzker erreicht bei dem FIA Worldcuplauf in Marrakech, gegen ein internationales Elite-Starterfeld, den 2. Platz in der Klasse T1.1. In der Gesamtwertung belegt es Rang 8.

Neben dem von Matzker KFZ-Technik konzipierten Defender md5r Benziner, fuhr  Rainer Krech mit dem ebenfalls bei Matzker aufgebauten Diesel-Defender md4r gleichfalls ein gelungenes, fehlerfreies Rennen ohne technische Probleme. Mit seiner erfahrenen Navigatorin Brigitte Reitbauer meisterte er die Estoril – Portimao – Marrakech ohne Schwierigkeiten und erreicht Platz 14 in der Gesamtwertung.
 
„Es war eine perfekte Rallye und Platz 2 ist ein hervorragendes Ergebnis für das Team und mich. Die acht Etappen waren unglaublich anstrengend, lang und sehr heiß. Die Streckenführung verlangte höchste Konzentration und eine perfekte Zusammenarbeit mit meinem Navigator Lee Palmer. Der Defender md5r lief auf den gesamten 3.800 km tadellos", meinte Amadeus Matzker (Pilot) im Ziel.
Matzker startete nach dem Prolog auf Platz 17 von 50 gemeldeten Fahrzeugen. 

Angesichts der extremen Distanz vom Start in Estoril bis zum Ziel in Marrakech war vorerst behutsames Vorgehen gefragt. Die 5., sehr technische, selektive und auch schnelle Bergetappe im südlichen Portugal, forderte das Team heraus. Unzählige Richtungswechsel und gefährliche, steinige Passagen zwischen Bäumen hindurch, sowie dichter Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge machten das Rennen zum Abenteuer im Grenzbereich. Sie fuhren sich auf den 12. Platz vor. Doch der nächste Überholversuch setzte der Angriffsfahrt ein Ende. Der aufwirbelnde Staub hatte die Sicht vollkommen behindert. Ein Stein traf das Fahrzeug und zerstörte Lenkung und Bremse. Amadeus Matzker und Lee Palmer, beide Mechaniker, konnten das Fahrzeug schnell wieder einsatzfähig machen und im Schneckentempo weiterfahren.


Im Ziel der Etappe angekommen, wurde das Fahrzeug vom Service-Teams wieder instandgesetzt und auf die Fähre nach Afrika geschickt. Rainer Krech erreichte das Etappenziel problemlos. In Afrika sollten die bevorstehenden Wüstenetappen nun den Erfolg bringen: Auf dem vorletzten Platz gestartet, begann eine spektakuläre Aufholjagd. Das Team erreichte nach drei Stunden Platz 10. in der 6. Teilstrecke.


Etappe 7: 350 km Sonderprüfung bis zur Grenze nach Algerien. Die Strecke führte durch haushohe Dünen, aber auch über High-Speed-Passagen in steinigen Ebenen. Die hohen Temperaturen forderten der Technik Höchstleitung ab. Auf der 8. Etappe konnte das Team zwei weitere Plätze auf die Spitze gut machen. Vom 8. Platz in die vorletzte Sonderprüfung gestartet, fuhr Team Matzker problemlos entlang überwältigender Felsmassive durch das Atlasgebirge, teilweise auf einer Höhe von 2500 m, bis nach Marrakech. 
 
Auch die finale Etappe, nach 9 Tagen der abenteuerlichen Rallye, meisterten Team und Fahrzeug mit Bravour und konnten am Ende den 2. Platz in der Klasse T1.1 feiern. Der Defender md5r und auch der Defender md4r, auf Platz 14 in der Klasse T1.2., hatten den 3.800 Kilometer langen, sehr materialbelastenden Härtetest ausgezeichnet bestanden.

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