Maybach steht nicht in Genf

Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler-Chrysler wird sein neues Flaggschiff, den Maybach, nicht in Genf der Öffentlichkeit präsentieren.

Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler-Chrysler wird sein neues Flaggschiff, den Maybach, nicht in Genf der Öffentlichkeit präsentieren. Entgegen anders lautenden Presseveröffentlichungen wird auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17 März) lediglich die Rückkehr der Marke Maybach gefeiert. Das Luxusmobil bleibt dem breiten Publikum aber verwehrt. Lediglich ein kleiner elitärer Kreis von geladenen Gästen darf den Nobelwagen, von dem Daimler-Chrysler im ersten Jahr 1.500 Fahrzeuge absetzen möchte, im Vorfeld der Messe in Augenschein nehmen.

Angetrieben wird der Maybach, mit dem Daimler-Chrysler die Spitze des Automobilbaus neu definieren will, von einem 405 kW (550 PS) starken Bi-Turbo-V12-Motor mit einem maximalen Drehmoment von 900 Nm. Als Langversion wird der Luxusliner etwa 395.000 Euro kosten, die Normalversion ist gut 58.000 Euro günstiger.

Eine Meldung der „Automotive News Europe“, wonach potentielle Maybach-Kunden eine Anzahlung in Höhe von knapp 58.000 Euro leisten müssen, entpuppte sich als Ente. „Ein solches System hatten wir für den Supersportwagen SLR. Dort war eine Anzahlung von 50.000 Dollar für Fahrzeuge aus der ersten Serie vorgesehen. Die entsprechenden Auftragsbücher sind aber schon geschlossen“, so Daimler-Chrysler-Sprecher Florian Moser gegenüber auto.t-online.de „Für den Maybach wird es das aber nicht geben.“ Die eigentliche Präsentation der Maybach-Limousine datiert der Hersteller auf Herbst 2002.

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