Mazda auf der Tokio Motor Show

MX-5 wird leichter, neue Motoren am Start

Mazda MX-5 Mule Erlkönig Foto: SB-Medien 10 Bilder

Die wichtigste News für alle MX-5-Fans kommt direkt von der Tokio Motor Show. Die nächste Generation des Roadsters soll nur noch rund eine Tonne wiegen. Damit würde sich der Neue wieder direkt auf dem Niveau des ersten Modells von 1989 befinden.

Dabei wird der MX-5 weder kleiner, noch sollen teure Leichbaumaterialien verwendet werden. Mazda möchte die Diät allein durch strukturelle Maßnahmen erreichen. Wie Entwicklungschef Kiyoshi Fujiwara ebenso verriet, wird der Kult-Zweisitzer dynamischer werden, aber nicht auf der Basis von mehr Motorleistung, sondern durch ein besseres Leistungsgewicht.

Neue Skyactiv-Motoren in der Vorbereitung

Zudem arbeitet Mazda derzeit sehr intensiv an der nächsten Generation der erfolgreichen Skyactiv-Motoren. Die japanischen Ingenieure haben es sich zum Ziel gesetzt, allein mit innermotorischen Maßnahmen höhere Effizienz als bei derzeitigen Hybridsystemen zu realisieren. Dafür lässt Mazda das Diesel- und Benziner-Verbrennungsverfahren noch näher zusammenrücken. Im Teillastbereich sollen die nächsten, nochmal höher verdichteten Skyactiv-Benziner sogar als Selbstzünder agieren (HCCI, Homogenous charge compression ignition) was laut Mazda einen erheblichen Wirkungsgradvorteil bringt. Die Kunst ist es dabei durch perfektes Einspritz-Timing das motormordende Klopfen zu vermeiden. Bis zu 30 Prozent weniger Verbrauch und extrem niedrige Stickoxid-Werte erwartet Mazda durch den wohl 2018 kommenden Einsatz der HCCI-Technologie.

Kein Turbo, aber mehr Hubraum

Die Einführung der Turbo-Aufladung steht bei Mazda für die Benziner derzeit nicht an erster Stelle. Der japanische Hersteller möchte laut eigener Aussage nicht unrealistisch niedrige NEFZ-Verbräuche erreichen, sondern vor allem in echten Fahrbetrieb und auch auf der Autobahn sparsam fahren. Dabei verschließt sich Mazda auch dem Downsizing-Trend und setzt zur Drehmoment-Steigerung eher auf mehr Hubraum. In einem nächsten Effizienzsteigerungs-Schritt sollen zudem durch eine spezielle, nicht keramische Motorbeschichtung die Wärmeverluste im Zylinder erheblich gesenkt werden.

Sehr kompakter Wankel-Range-Extender

Während Audi das Thema Wankel-Range-Extender vor allem aufgrund Wolfsburger Intervention zu den Akten gelegt hat, hält Mazda an dem Kreiskolbenmotor fest und verweist auf die prinzipbedingt geringen Vibrationen, die niedrige Geräuschentwicklung und die kompakte Bauweise. In einem elektrisch angetriebenen Mazda 2 haben die Ingenieure schon mal einen 0,3-Liter großen Wankelmotor im Prototypenstatus verbaut. Der 22-kW-Wankel ist im Heck verstaut und treibt den Generator über einen Zahnriemen an. So können konstant 20 kW elektrische Leistung erzeugt werden. Bei einer ersten Fahrt überzeugte der Wankel schon mit niedrigem Geräuschniveau und fast unmerklichem Anspringen. Für den Mazda 2 mit Elektroantrieb weist der japanische Fahrzyklus 200 km Reichweite aus (20-kWh-Lithium-Ionen-Akku), mit dem Range Extender und einem Zehn-Liter-Tank soll sich diese laut Mazda dann verdoppeln.

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