Mazda MX-Crossport

V6-SUV

Foto: Mazda 8 Bilder

Mazda zeigt auf der Auto Show in Detroit die Concept-Studie MX-Crossport - ein Crossover-SUV mit sportlichen Ambitionen, der ab 2007 auch auf den deutschen Markt kommen könnte.

Die Studie greift auf den Antriebsstrang des amerikanischen Mazda 6 MPS zurück. Sollte sich Mazda entscheiden, den Crossport in Serie zu bauen, so käme mit diesem Antriebsstrang als Basis-Motorisierung nur ein V6-Motor in Frage. Die amerikanischen Mazda 6 werden derzeit unter anderem von einem 3,0 Liter großen Sechszylinder angetrieben. Für Europa ist hingegen auch ein adäquater Diesel-Antrieb Voraussetzung. Hier kann Mazda ebenfalls auf Ressourcen innerhalb des Ford-Konzerns in Form des bereits bei Jaguar eingesetzten 2,7-Liter-V6 zugreifen, auch wenn dieses gemeinsam mit PSA entwickelte Triebwerk sehr teuer ist.

Eingeklappter Wählhebel, elektrochromatisches Glasdach

Der MX-Crossport wurde im Design-Zentrum Hiroshima von Mazda 6-Designer Iwao Koizumi gezeichnet, der ein Mischung aus Sportwagen und SUV geschaffen hat. Anleihen an den RX-8 durch die schlitzartigen Scheinwerfer und die athletisch ausgeprägten Kotflügel sind unverkennbar. Kurze Überhänge am Heck und an der Front lassen die Studie agil und wendig erscheinen - obwohl der Radstand von 2,795 Metern relativ groß ist. Seinen Offroad-Charakter unterstreicht der MX-Crossport - Breite: 1,93 Meter, Höhe: 1,63 Meter - durch 20 Zoll große Leichtmetallfelgen im Fünfspeichen-Look mit Breitreifen der Größe 275/45.

Im Inneren warten vier einzelne Ledersitze auf die Passagiere, deren Sitzmöbel für ein besseres Raumfeeling mittig mit einer Mono-Rail-Schiene verbunden sind. Zudem kann das große Glasdach elektrochromatisch von durchsichtig über milchig-weiß bis schwarz abgedunkelt werden. Das Gepäckabteil kann elektrisch mit einer Abdeckung verschlossen werden. Der Fahrer hat vor sich ein Dreispeichen-Leder-Lenkrad und drei ineinander verschachtelte Instrumente. In der Mittelkonsole ziehen die beiden großen Displays die Blicke auf sich. Über den runden Monitor, der als Touchscreen dient, werden Audio- und Navigationssystem sowie Klimaanlage gesteuert. Im rechteckige Status-Monitor laufen alle Information zum Fahrzeug und zu Einstellungen zusammen.

Bei der Kraftübertragung kann sich der Fahrer zwischen einem Automatikmodus und dem manuellen Schalten entscheiden. Im Automatik-Programm liegt der Schalthebel flach in der Mittelkonsole, die Gänge - Parken, Fahren, Neutral etc. - werden über Tasten auf dem Hebel angewählt. Im manuellen Schaltmodus wird der Schalthebel in die aufrechte Position geklappt.

Zur Startseite
Die neue Ausgabe als PDF
SUV Erlkönig Land Rover Discovery Sport Land Rover Discovery Sport (2019) Künftig auch als Hybrid-SUV BMW Niere groß Retusche BMW-Nieren XXL Guck mal BMW, es geht noch breiter
Promobil
Gebrauchtcheck: Hymer Camp Alkovenmobil Hymer Camp im Gebrauchtcheck Der jahrelange Bestseller Ein Tag auf dem Stellplatz So geht Stellplatz Hinter den Kulissen in Bad Dürrheim
CARAVANING
Hero Camper Ranger Seite Hero-Camper von Kronings Zwei neue Modelle aus Dänemark Zugwagentest Alfa Stelvio - Titel Alfa Romeo Stelvio im Test Ein Auto mit Licht und Schatten
Anzeige
Alle Autos von A-Z
BMW oder doch VW?
Gebrauchtwagen Angebote