Mazda-Studie Kazamai gibt Ausblick auf den CX-5

Foto: Mazda 23 Bilder

Mit einer aufwendigen Präsentation im Umfeld der Moskau Motor Show gibt Mazda Ausblick auf ein neues kompaktes SUV, das 2011 auf den Markt kommt.

Die russische Armee braucht Geld – anders ist nicht zu erklären, warum eine militärische Weltmacht die Tore zu ihrem Offizierskasino öffnet und mitten in einer Militärakademie umgeben von altersschwachen Kasernen die Präsentation eines neuen Automodells zulässt. Rote-Arme-Soldaten im gleißenden Scheinwerferlicht, dazu ein Soldatenchor, der im angesichts des neuen Mazda Kazamai russische Klänge schmettert und sich dabei mit Tänzerinnen umgibt, die mit ihren schwarz-weißen getupften Kleidchen eher an den US-Petticoat-Look erinnern – so etwas hat es in der Autoszene noch nicht gegeben.

Dieses Auto wird Realität

Die Botschaft von Mazda-Russland-Chef Jörg Schreiber dürfte in diesem Umfeld keiner vergessen: „Dieses Auto wird Realität.“ Ein Versprechen, das man angesichts des SUV-Booms in Russland gerne glauben mag: Diese Klasse verzeichnet einen Anteil von 16 Prozent am russischen Gesamtmarkt.

Der attraktiv geformte Kazamai, zu deutsch: „Tanzender Wind“ orientiert sich als sechste Studie an der Nagare-Formensprache, mit der Mazda kraftvolle natürliche Bewegungen optisch in Auto-Design umsetzen will. Diese wellenförmige Linienführung, die sich von der Natur inspirieren lassen will, dürfte allerdings genauso der Studie vorbehalten bleiben wie die Flügeltüren des Zweitürers und die 22 Zoll großen

Leichtmetallräder.

In der Realität wird daraus ein kompakter SUV, der mit einer Länge von 4,52 Meter etwas unterhalb des Ford Kuga rangiert und durch den gezielten Einsatz von Leichtbaumaterialien rund 100 Kilogramm weniger wiegen soll als vergleichbare Konkurrenten. Das coupéartig zugeschnittene Modell verfügt über einen neuen Zweiliter-Benzindirekteinspritzer mit rund 150 PS, der mit neuer Verbrennungsregelung und variabler Ventilhubsteuerung um 30 Prozent sparsamer sein soll als der bekannte Zweilitermotor von Mazda. Zur Sicherheitsausstattung zählen eine Tote-Winkel-Überwachung, ein präventives Crash-System und ein Spurhalteassistent. Ein Auto also, das auf dem russischen Markt durchaus Erfolg haben könnte. Nur die jungen russischen Soldaten werden von der attraktiven Erscheinung angesichts ihres schmalen monatlichen Salärs wohl noch lange träumen müssen.

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