McLaren 650S Spider auf dem Genfer Autosalon 2014

Leicht gebliebener Supersportler ohne Dach

McLaren 650S Spider, Genfer Autosalon, Messe, 2014 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 16 Bilder

McLaren Automotive stellt auf dem Genfer Autosalon 2014 den neuen 650S Spider vor. Der 3,8-V8-Biturbo-Mittelmotor leistet wie in der Coupé-Version 650 PS. Beinahe gleich geblieben ist laut Herstellerangaben auch das Trockengewicht. Das ist ungewöhnlich.

Im Normalfall wird die geöffnete Cabrio- oder Roadster-Version eines Sportwagens schwerer, da mit dem Dach ein tragendes Element wegfällt. Zusätzliche, aber meist schwere Verstrebungen sollen den negativen Effekt des stabilisierenden Teils auf die Fahrdynamik reduzieren. Dabei erhöhen sie zwar die Verwindungs-Steifigkeit der Karosserie, aber logischerweise auch das Gesamtgewicht.

McLaren 650S Spider wiegt trocken 1.370 kg

Die Ingenieure bei McLaren wollten beim neuen 650S Spider genau diese beiden Nachteile ausmerzen. So verbaut der britische Supersportwagen-Hersteller keine zusätzlichen Verstärkungen an Chassis oder Karosserie. Die aus hochfestem Karbon bestehende Fahrgastzelle sorgt dafür, dass die Engländer das Dach ohne großen konstruktiven Aufwand abnehmen konnten.

Die Torsionssteifigkeit und damit das Fahrverhalten werden laut McLaren nicht beeinträchtigt. Das Mehrgewicht des 650S Spider liegt im Vergleich zum Coupé bei 40 Kilo, was hauptsächlich der Dachmechanik geschuldet ist.

17 Sekunden dauert das Abnehmen des Daches

Das zweiteilige Hardtop verschwindet in einer Ablage hinter den Sitzen. Das Öffnen und Schließen des Verdecks dauert 17 Sekunden und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h während der Fahrt genutzt werden. Wie schon der technisch ähnliche MP4-12C hat auch der McLaren 650S zwei als Überrollbügel dienende Hutzen vor der Motorhaube.

Ein ausfahrbares Glas hinter der Fahrgastzelle dient als Windabweiser. Der ist bei den hohen Geschwindigkeiten, die der McLaren 650S Spider erreichen kann, auch durchaus sinnvoll.

McLaren 650S Spider genauso schnell wie das Coupé

Den Spurt auf 100 km/h absolviert der offene Supersportwagen aus dem Stand in 3,0 Sekunden - also nicht langsamer das Coupé. Um vernachlässigbare 0,2 Sekunden muss der Spider beim Sprint auf 200 km/h abreißen lassen; er benötigt 8,6 Sekunden (Coupé: 8,4 Sek.). Die Höchstgeschwindigkeit ist jetzt um 4 km/h niedriger und beträgt statt 333 km/h bei der geschlossenen Variante jetzt "nur noch" 329 km/h.

Seine Premiere feiert der McLaren 650S Spider auf dem Genfer Autosalon 2014. Preise für den Karbon-Flitzer mit abnehmbaren Dach starten bei rund 255.500 Euro. Interesse? Der 650S Spider soll schon bald im McLaren-Showroom stehen.

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