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McLaren baut Hypercar BP23

F1-Nachfolger mit drei Sitzen

McLaren BP23 Centre Seat Development Mule Foto: McLaren 7 Bilder

McLaren baut ein neues Hypercar: Der BP23 kommt 2019. Damit baut die Sportwagenschmiede aus Woking einen Nachfolger des F1. Hyper-GT nennen die Briten ihr neues Werk, von dem es 106 Stück geben soll.

29.09.2017 Andreas Haupt, Andreas Of 3 Kommentare Powered by

McLaren entwickelt einen Sportwagen, der unter anderem in der Sitzanordnung Anleihen beim legendären F1 nimmt. Ein Hyper-GT, wie die Briten so schön schreiben. Also ein Grand Tourer, der schneller als alle Konkurrenten sein soll. Dafür müsste er weit mehr als 320 km/h anstreben. Das Projekt, das unter dem Decknamen BP23 läuft, kommt von der McLaren Special Operations – kurz MSO und wird in der McLaren Ultimate Series einsortiert. Hinter MSO verbirgt sich die Veredelungsschmiede des britischen Herstellers.

F1-Nachfolger BP23 kommt 2019

„Eine Hybrid Antriebseinheit wird es zu einem der kraftvollsten McLaren machen, der jemals geschaffen wurde“, sagt McLaren-Chef Mike Flewitt. Ende Juli hatte Flewitt noch gesagt: „Wir lieben den F1, aber wir werden nicht noch einen machen.“ Die ersten Exemplare sollen Anfang 2019 zu den Kunden kommen. Die können sich nicht nur die Farbe aussuchen, sondern auch Bedienelemente maßschneidern lassen, teilt McLaren mit.

McLaren BP23 Hyper GT MSO Skizze Foto: McLaren
Der BP23 kommt als Dreisitzer.

Wie beim F1 soll der Fahrer in zentraler Position sitzen, die beiden Passagiere jeweils flankierend. Für das neue Layout rüstet McLaren sein bekanntes Carbon-Monocoque um – genannt Monocell oder Monocage, wie es in der weiterentwickelten Variante im P1 heißt. Auch der bekannte Schnorchel soll auf das Dach des F1-Nachfolgers gepresst werden. Die McLaren-typischen Flügeltüren öffnen und schließen erstmals elektrisch unterstützt.

4,0-Liter-Biturbo-V8 mit wenigstens 720 PS

Ebenso klar, dass McLaren auf seinen neuen 4,0-Liter-Biturbo-V8 setzen wird. Das spart Geld. Das Aggregat treibt den neuen 720er an. Im BP23 wird der Biturbo-V8 Teil eines Hybridantriebs, wird also elektrisch unterstützt.

McLaren BP23 Centre Seat Development Mule Foto: McLaren
Der Fahrer wird in der Mitte sitzen, die beiden Passagiere daneben.

Zwischen 1993 und 1997 legte McLaren 106 Exemplare seines F1 auf. 64 Modelle entfielen auf die Standardversion mit V12 und 627 PS. Drei auf den F1 GT und 28 auf den nach FIA-Regeln im GT1-Rennsport eingesetzten F1 GTR. Dazu gab es sechs Prototypen und fünf LM-Versionen. Das Straßenwagen-Projekt trieb der damalige F1-Designer Gordan Murray voran. 106 Exemplare soll es auch vom BP23 geben – die sind aber alle bereits ausverkauft. Die Nachfrage soll das Angebot bereits jetzt um das dreifache übersteigen. Der Stückpreis soll bei 2,3 Millionen Euro liegen.

F1: Schnellster Sportwagen mit Saugmotor

McLaren F1 wird 20Jubiläum für die Mutter aller Supersportwagen

Der McLaren F1 hängt auch heute noch in den Köpfen der Sportwagen-Fans. Wie ein BMW M1. Oder ein Porsche Carrera GT. Windschlüpfrig und leistungsstark zog der Supersportwagen seiner damaligen Konkurrenz davon. 386 km/h Topspeed – noch heute gilt der F1 als der schnellste Sportwagen mit Saugmotor.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den berühmten McLaren F1.

Neuester Kommentar

Ansprüche auf tolle Rundenzeiten kann man nicht machen, wenn man in Konkurrenz zum Mercedes-AMG Project One und Aston Martin Valkyrie ist - sowohl vom Angebotszeitpunkt als auch vom Preis.

Wenn die Konkurrenz Autos baut, die straßenzugelassene Rennwagen sind, dann kann man sein eigenes Auto nicht in der selben Supersportwagen-Kategorie anbieten - zumindest von der Bezeichnung her.
Die nächste Generation Supersportwagen/Hypercars/whatever bewegt sich auf einem Performanceniveau, welches so manche Prototypen alt aussehen lässt. Da gegen zu setzen liegt außerhalb der finanziellen Möglichkeiten von McLaren. Schon der P1 war technisch verglichen mit seiner Konkurrenz ein Low-Budget Projekt. So konnte er beispielsweise als Einziger nicht regenerativ bremsen.

Bzgl. "wieder enttäuschen": Wann hat McLaren denn enttäuscht?

OmniousGuy 29. September 2017, 23:57 Uhr
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