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McLaren P15 für Genfer Autosalon 2018?

McLaren arbeitet an einem neuen Supersportwagen

McLaren 675LT, Endrohre Foto: Hans-Dieter Seufert

Bis 2022 will McLaren 15 neue Sportwagen entwickeln. Einer der ersten ist anscheinend ein Überflieger. Der intern genannte P15 soll es mit einem McLaren P1 aufnehmen – ohne Hybridantriebsstrang.

18.08.2017 Andreas Haupt Powered by

Der Plan ist seit letztem Jahr bekannt. McLaren investiert zwischen 2016 und 2022 rund eine Milliarde Pfund in die Forschung und die Entwicklung neuer Modelle. Die Briten wollen bis zum Ablauf der sechsjährigen Strategie, bezeichnet als „Track 22“, 15 neue Sportwagen oder Derivate bauen. Wie zum Beispiel den 570S Spider als Ableger des 570 PS starken Coupés. Oder den BP23 als komplette Neuentwicklung. So lautet der Deckname eines neuen Hyper-GT mit Hybridantriebsstrang, der wie einst der McLaren F1 drei Sitze haben wird.

McLaren baut BP23Hypercar mit drei Sitzen

Die ersten Auslieferungen des BP23 sind für 2019 geplant. Schon vorher, so heißt es, wird McLaren einen komplett neuen Sportwagen vorstellen. Vermutlich auf dem Genfer Autosalon 2018. Die britische Autocar hatte über den intern genannten P15 Ende Juli berichtet. Ein Supersportwagen, der sich in McLarens Ultimate Series einordnet, die der P1 als schnellster Sportwagen aus Woking gründete.

BP23 und P15 für Ultimate Series

Eigentlich wollte McLaren das Projekt geheim halten. Doch einer der Mitarbeiter hat geplappert. Geleaked, heißt das eingedeutschte Wort hierfür. Offiziell gibt man bei McLaren auf Nachfrage nur so viel preis: „Wir arbeiten zusätzlich zum BP23 an einem neuen Sportwagen für die Ultimate Series, den wir innerhalb des Track 22-Plans verwirklichen.“

Es heißt, der neu geplante Supersportwagen komme zwar nicht an die Leistungsdaten des P1 heran, kann sich wohl aber mit ihm messen. Ein doppelt aufgeladener 3,8-Liter-V8 kombiniert sich im P1 zusammen mit einem Elektromotor zu einer Systemleistung von 916 PS. 737 davon entspringen dem Biturbo. In der Rennstrecken-Version P1 GTR leistet der V8 sogar 800 PS. Ein ähnliches Leistungsniveau wird dem P15 zugesprochen. Angeblich setzt McLaren nicht den neuentwickelten Biturbo-Motor mit vier Litern Hubraum ein, den der 720S aus der Super Series unterhalb der Ultimate Series trägt.

Der neue McLaren 720SSitzprobe im Supersportwagen

Das Gewicht des P15 soll deutlich unter dem des P1 liegen. Der Hybridsupersportwagen wiegt trocken 1.385 Kilogramm. Mit allen Betriebsflüssigkeiten sind es rund 1,5 Tonnen. Durch die geringere Spielmasse würde der P15 sein Leistungsdefizit ausgleichen. Autocar spricht davon, dass er auf dem Niveau des P1 sprinten soll. Der legt 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 6,8 Sekunden bis 200 km/h vor. Wie der P1, den McLaren 375 Mal baute, soll auch der indirekte Nachfolger stückzahlbegrenzt werden.

McLaren und der Elektrosportwagen

Bis 2022 will McLaren seine Flotte mindestens zur Hälfte hybridisieren. Und zwar sollen die betroffenen Sportwagen um den Hybridantriebsstrang herum entwickelt werden. Also Hybrid nicht als Option, sondern als fester Baustein. Aufgabe an die Ingenieure: Trotz Zusatzgewicht durch eine Batterie sollen die Sportwagen wie echte Sportwagen fahren.

Im Zukunftsplan spricht McLaren auch von einem reinen Elektrosportwagen. Allerdings ohne eine Serienproduktion zu konkretisieren. In Woking beschäftigt man sich mit dem Aufbau eines Konzepts. Das ist bekannt. Dieser Elektrosportwagen würde sich gedanklich ebenfalls in der Ultimate Series einordnen. Es kann damit gerechnet werden, dass ein solches Auto erst am Ende der Umsetzung der Zukunftspläne vorgestellt wird. Knowhow häuft McLaren in der Zwischenzeit in der Formel E an. Ab der 5. Saison (2018/2019) liefert der Konzernzweig McLaren Applied Technologies die Batterien für die Elektrorennwagen. Mit einer Speicherkapazität von 56 kWh.

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