ME Four-Twelve Super Sport

Chrysler krönt sich selbst

Foto: Foto: Chrysler 6 Bilder

Als Krönung seiner bisherigen Automobilgeschichte und Meilenstein im Automobilbau präsentiert Chrysler in Detroit die 850 PS starke Supersportwagenstudie ME Four-Twelve Super Sport.

Als konsequente Fortsetzung des Hightech-Gedankens des Über-Motorrads Dodge Tomahawk aus dem Vorjahr entwickelte Chrysler in nur zwölf Monaten ein weiteres Highlight - den Supersportwagenprototypen ME Four-Twelve.

Der Mittelmotorsportler ME Four-Twelve wird von einem 6,0-Liter-V12 aus dem Mercedes-AMG-Regal, der von vier Turboladern zwangsbeatmet wird, angetrieben. Mit einer Leistung von 850 PS und einem maximalen Drehmoment von 1.150 Nm soll der nur 1.310 Kilogramm schwere Supersportler so in 2,9 Sekunden auf Tempo 100 stürmen und eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h erreichen. Bei der Kraftübertragung auf die Hinterräder vertrauen die Chrysler-Ingenieure auf ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das die Motorkraft ohne Zugkraftunterbrechung weiterleiten soll.

Leichtbau aus Kohlefaser und Aluminium

Umhüllt wird das aufregende, in ein aus Aluminium und Kohlefaser gefertiges Fahrwerk implantierte Technikpaket von einer ultraflachen Karosserie aus dem gleichen Hightechlaminat. Damit ist der ME nur 1.140 Millimeter hoch, 1.998 Millimeter breit und 4.541 Millimeter lang. Für ausreichend Bodenhaftung sorgt, abgesehen von der Aerodynamik, ein Fahrwerk aus Aluminium mit waagerecht liegenden, elektronisch geregelten Dämpfern.

Verzögert wird der ME Four-Twelve mit 381 Millimeter großen Carbon-Bremsscheiben und Sechskolbenbremssätteln rundum, die sich hinter 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 265/35 vorn und 20 Zoll großen Rädern mit Pneus der Größe 335/30 hinten verbergen.

Trotz der supersportlichen Ausrichtung ist der ME Four-Twelve luxuriös ausgestattet. So gehören zum Ausstattungsumfang unter anderem eine Klimaautomatik, eine Audio-Anlage und lederbezogene Sportsitze.

Damit die Supersportwagen aber nicht nur ein weiterer automobiler Traum bleibt, will Chrysler direkt nach der Automesse mit der Straßenerprobung beginnen. Bei entsprechender Nachfrage will Chrysler mittelfristig dann etwa 300 Exemplare pro Jahr auf die Räder stellen.

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