Toyota RAV4, Frontansicht Hans-Dieter Seufert

Mega-Rückruf bei Toyota

6,4 Millionen Autos müssen in die Werkstatt

Erneut muss Toyota einen weltweiten Rückruf starten. 6,4 Millionen Fahrzeuge müssen wegen Lenkungs- und Elektrik-Problemen in die Werkstatt.

Die Zahl ist gewaltig: für über sechs Millionen Fahrzeuge startet Toyota eine der größten Rückruf-Aktionen der Firmengeschichte. Betroffen sind vier Modelle, davon drei Offroader: Toyota Yaris, RAV4, Urban Cruiser und der Pickup Toyota Hilux müssen zum Check in die Werkstatt.

Beim Toyota Yaris und dem Crossover Urban Cruiser aus dem Produktionszeitraum Januar 2005 bis August 2010 können Probleme mit den Sitzschienen der Vordersitze auftreten, außerdem kann es zu Defekten an der Befestigung der Lenksäule kommen.

Die Modelle Toyota RAV 4 und Toyota Hilux aus dem Produktionszeitraum Juni 2004 bis Dezember 2010 können von einem Problem im Fahrzeugkabelbaum betroffen sein: durch ein scheuerndes Kabel in der Lenksäule kann die Ansteuerung des Airbags ausfallen, was auch durch das entsprechende Warnlicht angezeigt wird.

Toyota betont, dass es durch die möglichen Defekte, die zum Rückruf geführt haben, bislang keinen Unfall gegeben habe. In Deutschland sind insgesamt 92.338 Toyota-Modelle betroffen: 78.167 Yaris und Urban Cruiser im Bezug auf die Lenksäulen-Problematik, 8.737 Yaris und Urban Cruiser mit möglichen Sitzschienen-Defelten sowie 5.434 Toyota Hilux und RAV4, bei denen das Kabelbruch-Problem auftreten kann.

Die Halter der jeweiligen Fahrzeuge werden über das Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben.

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