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Meinung von Marcus Schurig: Motorsport und Moral

Meinung von Marcus Schurig Motorsport und Moral

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Nun ist sie fast vorüber, die klassische Europa-Rennsaison. Jetzt streben die internationalen Meisterschaften in die weite Welt hinaus, bevorzugt nach Nord- und Südamerika oder auch nach Asien.

Daran ist nichts auszusetzen. Immer wieder stehen auch gruselige Termine auf dem Kalender: In vielen Rennsport-Destinationen steckt die Auto-Kultur ebenso wie die Rennsportbegeisterung in den Kinderschuhen.

Rennserien mit Steuergeld geködert

Dafür haben Regierungen mit Steuergeld große Arenen in die Landschaft gezimmert - und mit noch mehr Steuergeld Rennserien geködert, damit sie dort fahren, angeblich um den Tourismus zu fördern.
 
Bedenklich wird die Rennsport-Expansion in jenen Fällen, wo seriöse Rennserien in Ländern antreten, die nicht einmal die Mindestanforderungen beim Thema Menschenrechte erfüllen. Der Motorsport steht hier nicht allein, die Olympischen Spiele waren auch schon bei Diktaturen zu Gast.

Mit Vollgas ins moralische Abseits

Und so fahren wir seit Jahren mit Vollgas ins moralische Abseits, vor leeren Rängen, in verrosteten Rennsportanlagen, mit abgeschalteten sozialen Netzwerken und jeder Menge Drangsal bei der Visum-Vergabe. Und warum? Weil die Herren Promoter damit ein Heidengeld verdienen.
 

Und wir Journalisten machen das Spiel mit, obwohl wir qua Ausbildung und Beruf die Inhaftierungen und Verurteilungen unserer Kollegen in diesen Ländern gut bewerten können. Wir schauen weg, genau wie die großen Autokonzerne, die die Moral auf dem Altar des Profits opfern. Oder die Weltmotorsportbehörde, die lieber fleißig Antrittsgelder kassiert anstatt einzugreifen. Für alle Parteien dieser unheiligen Allianz wäre es angezeigt, ihren Standpunkt zu überprüfen.

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