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Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé (2018)

Alle Infos, Fotos, Daten und Preise zum Top-CLS

2018 wird Mercedes-AMG ein viertüriges Sport-Coupé auf den Markt bringen. Das Modell ist die Top-Version des CLS und hört auf den Namen AMG GT 4-Türer Coupé. Zum Marktstart gibt es eine exklusive und limitierte Edition 1.

08.05.2018 Holger Wittich, Marcel Sommer

AMG Coupé? Da war doch was? Richtig, erst 2017 hatte Mercedes auf dem Genfer Autosalon die Studie AMG GT Concept vorgestellt und mit dem Modell einen ersten Ausblick auf den kommenden GT als Coupé gegeben. Die Studie kam mit der Mercedes-Allzweckwaffe, dem Vierliter-Biturbo-V8 daher, flankiert von einem E-Motor daher: Output: 816 PS.

S-Modell mit 639 PS

Heute, zurück in der Realität beziehungsweise im Hier-und-Jetzt hat Mercedes auf den Genf-Stand 2018 das Serienmodell gerollt. Es hört auf den Namen Mercedes-AMG 4-Türer GT – ganz simpel. Und ebenso simpel sind natürlich auch die bekannten Aggregate. Da ist zum einen der 4,0-Liter-V8-Biturbo, der sich als die motorische Allzweckwaffe der Affalterbacher herauskristallisiert. Er kommt mit satte 639 PS und 900 Nm im Mercedes-AMG GT S 4-Matic+ zum Einsatz und rennt 315 km/h. Ohne „S“ leistet der Achtender noch 585 PS und verfügt über 800 Nm und 310 km/h V-Max.

Neben den beiden V8 gesellt sich im GT 53 noch der 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 435 PS Leistung, 48 Volt Bordnetz und 22 Extra-PS dank EQ-Boost hinzu.

Technische Daten Mercedes-AMG 4-Türer GT

Mercedes-AMGGT 63 S 4-Matic+GT 63 4-Matic+GT 53 4-Matic+
Motor4,0-Liter-Biturbo-V84,0-Liter-Biturbo-V83,0-Liter-Turbo-R6
Hubraum3.982 cm33.982 cm32.999 cm3
Leistung639 PS585 PS435 PS (+22 PS EQ-Boost)
Antrieb900 Nm800 Nm520 Nm (+250 Nm EQ Drehmoment)
Getriebe9G AMG Speedshift9G AMG Speedshift9G AMG Speedshift
Kraftstoffverbrauch11,2 l/100 km11,2 – 11,0 l/100 km9,4 – 9,1 l/100 km
CO2-Emissionen256 g/km256 – 252 g/km215 – 209 g/km
Beschleunigung 0-1003,2 s3,4 s4,5 s
Höchstgeschwindigkeit310 km/h315 km/h285 km/h

Alle drei Motoren sind mit der AMG Speedshift-Neungang-Automatik gekoppelt und verfügen über Allradantrieb, wobei das 4-Matic+-System die Überblendung von Heck- zu Allradantrieb und umgekehrt kontinuierlich steuert. Je nach Motorisierung stehen im viertürigen AMG GT bis zu sechs Fahrprogramme zur Wahl: „Glätte“, „Comfort“, „Sport“, „Sport+“, „Race“ und „Individial“. Sie lassen sich über eine Schaltwippe in der Mittelkonsole anwählen. Unabhängig von den Fahrprogrammen kann der Fahrer nach wie vor den manuellen Getriebemodus, die favorisierten Fahrwerksstufe oder auch die Abgasanlage direkt anwählen.

Der AMG CLS kann auch driften

In Sachen Fahrwerk kommen beim Sechszylinder-Modell Stahlfedern und Verstelldämpfung zu Einsatz. Die Achtzylinder erhalten die Luftfederung AMG Ride Control+. Dank des „Drift Mode“ wird der V8 in der S-Ausführung zum reinen Hecktriebler, wenn ESP deaktiviert ist und der Fahrer manuell schaltet. Den Drift Mode gibt es für die anderen Versionen gegen Aufpreis. Zur Verbesserung von Traktion und Dynamik besitzt das viertürige Sportcoupé ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Bei den beiden AMG GT 63 Versionen wird es serienmäßig elektronisch angesteuert. Dadurch wird der Schlupf am kurveninneren Rad unterbunden, was für optimalen Grip sorgt. So kann der Fahrer dank verbesserter Traktion früher und kräftiger aus Kurven herausbeschleunigen.

Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ Foto: Mercedes
Der „Drift Mode“ erlaubt es dem V8-Modell in der S-Ausführung sein Dasein als reiner Hecktriebler auszutoben.

Bei Bremsmanövern aus hohem Tempo bleibt das Fahrzeug stabiler, zudem verbessert das Sperrdifferenzial die Traktion bei der Beschleunigung aus dem Stand. Apropos Bremsen: die Achtzylinder-Modelle über eine Bremsanlage aus Verbundscheiben mit 6-Kolben-Festsätteln vorne und 1-Kolben-Faustsätteln hinten. Die S-Variante verfügen über gelbe Bremssättel, während die Basis-Variante des Achtzylinders rote Bremssättel trägt.

Das Sechszylindermodell ist ebenfalls mit innenbelüfteten und gelochten Verbundbremsscheiben mit silbergrau lackierten Bremssätteln ausgestattet. Optional ist eine Hochleistungs-Keramik-Bremsanlage mit bronzefarbenen 6-Kolben-Festsätteln vorne und 1-Kolben-Faustsätteln hinten erhältlich.

Optik und Ausstattungen

AMG legt in seiner Kommunikation sehr viel Wert darauf, dass der 4-Türer GT eine Eigenentwicklung darstellt und eine konsequente Weiterentwicklung der GT-Familie ist. Das Modell basiert jedoch auf der modifizierten E-Klasse-Plattform, die auch schon den neuen Mercedes CLS trägt. Sie wird ergänzt um die mitlenkende Hinterachse, die bei den V8-Ausgaben serienmäßig verbaut ist und beim R6 gegen Aufpreis zu haben sein wird.

Mercedes 350 d 4Matic Fahrbericht Mercedes CLS 350 d Gern mit Diesel

Optisch ist die Nähe zum Mercedes CLS kaum zu leugnen. Die als zwei Powerdomes bezeichneten zusätzlichen Sicken in der Motohaube, der AMG GT R-Grill sowie die modifizierte Schürzen weisen den 4-Türer dann als AMG aus. Auch in der Seitenansicht zeigt sich ein verändertes Detail zum CLS. Ein kleines Dreiecksfenster verlängert das Fensterband nach hinten und verkleinert die C-Säule. Am Heck werden die Unterschiede dann doch etwas deutlicher: Hier fällt das Heckfenster länger aus, der Kofferraumbürzel ist kleiner und kommt mit integriertem und mehrstufig ausfahrbarem Spoiler daher. Zudem verbaut AMG noch die schmalen Heckleuchten der S-Klasse und einen Diffusor.

Natürlich können die Kunden ihren Mercedes-AMG 4-Türer GT mit diversen Ausstattungspakten individualisieren. Das Night-Paket umfasst schwarz glänzende Zierelemente, das Chrom-Paket Zierelemente und Einleger in Hochglanz-Chrom. Zwei Carbon-Pakete bieten verschiedene Ausführungen von Sichtcarbon-Zierelementen, das optionale Aerodynamik-Paket enthält zusätzliche „Funktionselemente“ in hochglanzschwarz, den Jet-Wing in Silver Shadow in der Frontschürze sowie den feststehenden Heckflügel sowie einen modifizierten Diffusor. Mit dem V8-Styling Paket kann das Sechszylindermodell zudem mit Designelementen der Achtzylinder-Versionen ausgerüstet werden.

Widescreen-Cockpit für die V8-Modelle

Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ Foto: Mercedes
Das Widescreen-Cockpit kann der FAhrer individualisieren und auch für den Rennstreckeneinsatz optimieren.

Für den Innenraum orientiert sich AMG natürlich auch wieder ams Mercedes CLS, verpasst seinem GT jedoch ein unten abgeflachtes Lenkrad und den V8-modelen das Widescreenscockpit mit zwei 12,3 Zoll großen Displays. Im R6 gibt es die gegen Aufpreis, ansonsten muss sich der Fahrer mit klassischen Rundinstrumenten zufrieden geben.

Auf den Displays lassen sich digital drei unterschiedliche Stile: „Classic“, „Sport“ und „Supersport“ auswählen. So gibt es die Möglichkeit bevorzugte Informationen in die linke oder rechte Seite des Kombi-Instruments anzeigen zu lassen: so etwa die klassische Tachometer- und Drehzahlanzeige, Informationen zu Navigation oder Assistenzsystemen bis hin zu ausführlichen Motordaten.

Für sportliche Fahrer ist eine G-Force-Anzeige oder aktuelle Leistungs- und Drehmomentwerte von Interesse. Wer Supersport wählt bekommt „umfangreiche AMG spezifische Zusatzinformationen, wie beispielsweise eine dem Motorsport entlehnte, markante Aufforderung zum Hochschalten im manuellen Getriebemodus“, so AMG. Das Zentraldisplay ist die Schnittstelle zu allen weiteren Inhalten und Informationen, etwa Navigation, Radio, Media, Telefon und Fahrzeug.

Performance-Lenkrad erhält weitere Displays

Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ Foto: Mercedes
Unter der rechten Lenkradspeiche ist beim neuen Performance-Volant ein Drehregler mit Display untergebracht,

Ganz neu im AMG GT ist das Performance Lenkrad: Es verfügt über Touchcontrols-Buttons im Lenkrad und sollen intuitiv per Wischbewegung bedienbar sein. So lässt sich das komplette Infotainment bedienen, ohne die Hände vom Lenklrad nehmen zu müssen. Optional kann das Volant mit runden Drehreglern und integriertem Display unterhalb der rechten Lenkradspeiche, sowie zwei vertikal positionierten, farbigen Display-Tasten mit Schaltern unterhalb der linken Lenkradspeiche ausgerüstet werden. Die Drehregler steuern die AMG-Fahrprogramme, die beiden Tasten und der Zusatzschalter kann der Fahrer individuell belegen.

Individuell, das hat sich AMG auch bei den Sitzmöglichkeiten auf die Fahnen geschrieben. Fahrer und Beifahrersitz gibt es in unterschiedlichen Konfigurationen – von sportlich-komfortabel über Sportsitze mit Rautensteppung bis hin zum konturierten Performance Sitz mit integrierter Kopfstütze. Im Fond kann der Kunde zwischen einer asymmetrisch umklappbaren Rückbank oder Einzelsitzen wählen. Dabei trennt die Fondinsassen in der „High Class“-Variante eine Konsole mit integrierten Touchpad-Screens. Das Gepäck der Mitfahrer wird im Kofferraum mit einem Volumen von bis zu 435 Litern befördert, Unter dem Kofferraumboden gibt es noch 40 Liter Zusatzstauraum. Gegen einige Extra-Euros kann die Heckklappe auch per Fußbewegung geöffnet werden.

Der eigene Renningenieur

Die Unterhaltung an Bord übernimmt die aus der S-Klasse bekannten Funktionen des Inteligent Drive, darunter auch das teilautomatisierte Fahren etwa im Stau. Neben den Standardfunktionen von Mercedes „Me Connect“ wie eCall, Unfallmanagement, Pannenhilfe oder Kundendienstservice bietet Remote Online (serienmäßig mit Comand Online) via Smartphone Komfortfeatures wie Park-Tracking,die Steuerung der Standheizung oder die Angabe der Reichweite.

Und wenns dann doch mal etwas schneller gehen soll, dann hilft der AMG Track Pace serienmäßig die Rundenzeiten zu verbessern. Mit seiner Hilfe nimmt der AMG GT Daten wie Quer- und Längsbeschleunigung, Gas- und Bremspedal oder Lenkwinkel auf und stellt sie auf Wunsch auf dem Widescreendisplay dar. Selbst der Vergleich von schnellen und langsamen Runden lässt sich optisch und Akustik darstellen. Und falls dem Beifahrer dann doch mal der Angstschweiß austritt, dann bietet die „Energizing Komfortsteuerung“ nicht nur Entspannung per Massage und Ambiente-Light sondern auch einen neuen Raumduft, der auf die Sportlichkeit der Marke ausgelegt ist.

Preise für dem Mercedes-AMG 4-Türer GT gibt es aktuell noch nicht, ab Sommer 2018 ist das Modell jedoch bestellbar. Wir vermuten: Der AMG CLS geht nicht unter 130.000 Euro weg.

Mercedes-AMG GT 63 S 4Matic+ Edition 1

Ganz neu auf die Straße rollt im September der Mercedes-AMG GT 63 S 4Matic+ Edition 1, der jetzt im Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgring vorgestellt wurde. Der auf zwölf Monate limitierte (es ist tatsächlich nur der Bestellzeitraum und nicht die Stückzahl limitiert) Viersitzer zieht mit 21 Zoll großen AMG Schmiederädern im Kreuzspeichen-Design in die heimische Garage ein. Drei Lackierung stehen zur Wahl: designo graphitgrau magno, diamantweiß bright und graphitgrau metallic. Im Innenraum sorgen Sitze in Leder Exklusiv Nappa mit gelben Kontrastziernähten für ein wenig mehr sportlicher Exklusivität. Hinzu kommt ein Sportlenkrad in Mikrofaser mit ebenfalls gelben Kontrastziernähten.

Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ Edition 1 Foto: Daimler
Exklusiv zum Marktstart legt Mercedes eine Edition 1 auf.

Damit der 639 PS starke Affalterbacher im Edition 1-Kleid noch besser auf der Straße klebt, dafür sollen unter anderem ein vergrößerter Frontsplitter und integrierte Flics in der Frontschürze, ein nochmals bedarfsoptimierter Diffusor sowie ein feststehender Heckflügel mit mechanisch justierbarem Flügelblatt sorgen. Bei ausgefahrenem Zustand pressen so bei 300 km/h im Vergleich zum Basisfahrzeug zusätzliche 30 Kilogramm auf die Hinterachse. Die Kombination von mehr Anpressdruck auf der Hinterachse und reduziertem Auftrieb an der Vorderachse sorgt für eine Optimierung der Längs- und auch der Querdynamik. An seinen Sprintfähigkeiten (3,2 Sekunden bis Tempo 100) oder seiner Höchstgeschwindigkeit von 315 Kilometern pro Stunde ändert sich nichts.

Zum Preis des viertürigen Sportlers ist bislang noch nichts bekannt. Folglich lässt sich auch nur schätzen, was Mercedes für die Edition 1 in puncto Aufpreis fordern wird. Ein wenig auf die Sprünge hilft da natürlich die Tatsache, dass er gemeinsam mit dem neuen CLS und der E-Klasse in Halle 36 in Sindelfingen vom Band laufen wird. Allein das Nacht-Paket, das Carbon-Paket Exterieur 2, die Hochleistungs-Keramik-Bremsanlage und der High-Class Fond schlagen mit rund 15.000 Euro extra zu Buche. Da mit einem Basispreis der Topversion von über 130.000 Euro gerechnet werden darf, wird die Edition 1 des „CLS Shooting Brake 2.0“ nicht weniger als 150.000 Euro kosten.

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https://de.wiktionary.org/wiki/Nabob

Nabob
Nabob (Deutsch)
Substantiv, m
Singular Plural
Nominativ der Nabob die Nabobs
Genitiv des Nabobs der Nabobs
Dativ dem Nabob den Nabobs
Akkusativ den Nabob die Nabobs

Worttrennung:

Na·bob, Plural: Na·bobs

Aussprache:

IPA: [ˈnaːbɔp]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Provinzgouverneur in den indischen islamischen Reichen (Ehrentitel)[1]
[2] ungeheuer reicher Mann



Also "Provinzgouveneur" passt ganz gut. Sind Sie der Checker aus Paderborn?

minsep 10. Mai 2018, 08:12 Uhr
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