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Mercedes B-Klasse F-Cell auf der IAA 2009

Brennstoffzellen-Auto startet Ende 2009

Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL Foto: Mercedes 9 Bilder

Bereits Anfang des Jahres hatte Mercedes in Detroit ein Brennstoffzellen-Konzeptfahrzeug präsentiert. Auf der IAA zeigen die Schwaben mit dem F-Cell nun ein weiterentwickeltes Modell, das 2009 in Kleinserie gehen wird. Die Reichweite soll 385 Kilometer betragen.

28.08.2009

Bei der Mercedes B-Klasse F-Cell, die auf der IAA in Frankfurt zu bewundern sein wird, soll es sich nach Angaben der Stuttgarter um den ersten unter Serienbedingungen gefertigten Brennstoffzellen-Pkw handeln. Die Fahrleistungen des mit einem emissionsfreien Antrieb ausgestatteten Fronttrieblers sollen auf dem Niveau eines Zweiliter-Benziners liegen.

Mercedes B-Klasse F-Cell auf der IAA: Betankungszeit von nur drei Minuten

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 100 kW und einem Drehmoment von 290 Newtonemeter, welches bereits ab der ersten Umdrehung anliegt. Den Spurt auf Tempo 100 soll der F-Cell in unter elf Sekunden bewältigen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 170 km/h. Den NEFZ-Verbrauch (Neuer Europäischer Fahrzyklus) der Brennstoffzellen-B-Klasse gibt Mercedes mit umgerechnet 3,3 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern an.

Die Energie liefert sich der F-Cell praktisch selbst: Das neu entwickelte Brennstoffzellensystem generiert aus Wasserstoffgas und Luftsauerstoff elektrischen Strom, welcher den Elektromotor antreibt. Als Abfallprodukt entsteht reiner Wasserdampf. Das Wasserstoffgas wird unter einem Druck von 700 bar in einem Tank gespeichert. Das große Plus des F-Cell im Vergleich zu reinen Elektrofahrzeugen: Er verzichtet auf stundenlange Ladezeiten an einer Steckdose. Stattdessen soll der Wasserstofftank bereits nach rund drei Minuten voll gefüllt sein.

Zur Speicherung der Energie, die der F-Cell unter anderem aus jedem Bremsvorgang generiert, ist eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 1,4 kWh an Bord. Dank des Sandwichboden-Konzepts soll der F-Cell voll alltagstauflich sein. Die Antriebskomponenten sollen weder das Kofferraumvolumen noch das Platzangebot im Innenraum einschränken und im Falle eines Unfalls bestmöglich geschützt sein. Maximal fasst das Gepäckabteil der B-Klasse F-Cell 416 Liter.

Bereits im Jahr 2004 stellte Mercedes die erste Generation eines Brennstoffzellenfahrzeugs vor. Die Antriebstechnik des aktuellen Modells hat mit jener des ersten F-Cell jedoch nichts mehr gemein. Sie wurde zwischenzeitlich komplett neu entwickelt.

Es mangelt noch an Wasserstofftankstellen für die Mercedes B-Klasse F-Cell

Die Mercedes B-Klasse F-Cell präsentiert sich in der Sonderlackierung Bonamitsilber. Sie rollt auf speziellen Leichtmetallrädern. Auf den gewohnten Komfort müssen die Insassen indes nicht verzichten: Eine Klimaautomatik ist ebenso an Bord wie eine Sitzheizung, eine Lederausstattung sowie das sogenannte Command-System.

Ende 2009 wird die Produktion der Mercedes B-Klasse F-Cell in einer Kleinserie beginnen. Anfang des kommenden Jahres sollen dann die ersten der insgesamt 200 Fahrzeuge an Kunden in Europa und den USA ausgeliefert werden. Da es aktuell noch an einem äquivalenten Tankstellennetz mangelt, richtet Mercedes seine Bemühungen gemeinsam mit Energieerzeugern, der Mineralölindustrie sowie mit öffentlichen Behörden derzeit auf den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Wasserstoff-Tankstellen. Hierzu sind Gemeinschaftsprojekte unter anderem in Hamburg, Stuttgart und in Kalifornien in Planung.

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