Mercedes CLA Shooting Brake Sitzprobe

Jagdwagen für Mittelklasse-Kombis

Mercedes CLA Shooting Brake Sitzprobe Foto: Daimler 23 Bilder

Der Mercedes CLA mit Kompaktklasse-Technik ist ein Gernegroß, der im Revier von BMW 3er und Audi A4 wildern soll. Dem CLA Shooting Brake könnte das noch besser gelingen. Warum, klärt die Sitzprobe.

42, die wahrscheinlich wichtigste Zahl des CLA Shooting Brake. In Millimeter sind das etwas mehr als vier Zentimeter. So viel mehr Kopffreiheit gibt es hinten im neuen CLA mit dem modisch-dynamischen Shooting-Brake-Heck. Die Zentimeter verwandeln den - bereits fünften - Ableger der aktuellen Frontantriebsplattform von Mercedes zwar nicht in eine luftige Großraum-Limousine, aber doch in einen geräumigen Kombi mit ausreichend Platz in der zweiten Reihe. Denn natürlich nimmt man zuerst im Fond Platz, die mangelnde Bewegungsfreiheit und der etwas schwierige Einstieg zählten ja zu den schärfsten Kritikpunkten am CLA.

Im Fond des CLA Shooting Brake ist Platz für Große

Nun, darüber braucht man sich nun nicht mehr zu beschweren, selbst ausgesprochene Sitzriesen haben im 42 Millimeter höheren Fond genug Luft über dem Scheitel. Mehr Knieraum gibt es hingegen nicht, Radstand und Außenlänge entsprechen dem CLA, bis zur B-Säule sind die beiden Coupés identisch. Dahinter spannt sich das Dach des Shooting Brake ein paar Zentimeter weiter nach hinten, die Fensterflächen werden dadurch etwas größer, der Gesamteindruck wird dadurch harmonischer.

Nun verlieren Designer gern blumige Worte über Lichtkanten, Charakterlinien oder Fenstergrafiken, Tatsache ist dass der Shooting Brake insgesamt gelungenere und eleganter wirkt als sein umstrittenes Stufenheck-Pendant.

Mercedes CLA Shooting Brake
Der neue Mercedes CLA Shooting Brake 2:07 Min.

Umso schöner, dass er neben dem großzügigeren Fond weitere praktische Vorzüge hat, den großen Kofferraum etwa und die leicht umklappbaren Rücksitze. Fast 500 Liter passen hinten rein, über 1.300 sind es maximal. Unter Kompaktkombis sehr ordentliche Werte. So ist Dirk Streichert, Entwicklungschef Compact Cars bei Mercedes, gar nicht um eine Antwort verlegen, wenn es darum geht, welche Premium-Konkurrenten der CLA Shooting Brake im Visier hat: Audi A4 Avant oder BMW 3er Touring, etwas unter halb des C-Klasse-T-Modells sieht er den neuen Kombi.

Mercedes CLA Shooting Brake zielt auf Flottenmarkt

Das sieht auch Jan-Paul Rubens, Produktmanager für CLA und CLA Shooting Brake ähnlich: "Wir wollen mit dem Shooting Brake ganz klar auch verstärkt in den Flottenmarkt, entsprechend werden wir den Shooting Brake einpreisen". Die Preise stehen noch nicht fest, sie werden etwas höher liegen als beim CLA (ab rund 30.000 Euro), der Preisunterschied zwischen Kombi und Stufenheck-Version wird jedoch geringer ausfallen, als etwa bei der C-Klasse.

Keine schlechten Aussichten also für den Shooting Brake. Auf rund 50 Prozent schätzt Rubens den künftigen Kombianteil beim CLA in Europa. Ab Januar kann der CLA Shooting Brake bestellt werden, Ende März rollen vermutlich die ersten Autos zu den Kunden. Was 42 Millimeter so alles ausmachen können.

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