Mercedes entwickelt selbstleuchtendes Nummernschild

Neben dem Sicherheitsaspekt möchte sich der Autobauer im Dunkeln auch von der grauen Automasse abheben.

Mercedes arbeitet derzeit an der Entwicklung eines selbstleuchtendes Nummernschildes. Eine nur wenige Millimeter dünne Elektroluminiszenz-Folie (kurz: EL-Folie) soll die bisher über dem Kennzeichen befindlichen Lampen ablösen. Die Folie befindet sich hinter dem eigentlichen Kennzeichen, das bei dieser Neuentwicklung ebenfalls aus einer transparenten Folie besteht. Im so genannten Durchlichtverfahren beleuchtet die EL-Folie das Nummernschild von hinten auf seiner gesamten Fläche. Darüber hinaus soll die Kennzeichenfolie so beschichtet sein, dass sie auch das auftreffende Scheinwerferlicht nachfolgender Fahrzeuge reflektiert.

„Die Serienreife ist ohne Probleme innerhalb von einem Jahr zu realisieren“, erklärt Stefan Diehl, Pressesprecher bei Daimler-Chrysler gegenüber autouniversum, „allerdings werden die Mühlen der Behörden länger mahlen. Die amtliche Zulassung ist bereits beantragt.“ In punkto Preis mochte sich der Sprecher nicht festlegen: „Es werden zu Beginn ehr hunderte Mark sein, vermutlich pendelt sich der Preis aber in einem Rahmen von 100 bis 200 Mark ein.“

Devise: Auch im Dunkeln auffallen

Natürlich wird beim Stuttgarter Autobauer auch darüber nach gedacht, wie die Kennzeichenvergabe nach der Genehmigung und der Serieneinführung funktioniert. So muss flächendeckenden möglich sein, zum Beispiel bei einem Halterwechsel diese neuen Nummernschilder anzubieten. „Hier könnte es künftig eine zentrale Stelle geben, bei der das jeweilige Kennzeichen bestellt werden kann.“

In erster Linie ist den Stuttgartern allerdings daran gelegen mit dem neuen leuchtenden Kennzeichen in der Dunkelheit Aufsehen zu erregen. „Selbstverständlich verändert das Nummernschild auch das Beleuchtungsbild des Fahrzeuges. Aber es bedeutet für uns und den Käufer auch eine Induividualisierung des Fahrzeugs. Am Beispiel der Blinker in den Außenspiegeln hebt sich Mercedes jetzt schon von der Masse ab. Dies soll dann auch durch das leuchtende Nummernschild erfolgen“, erklärt Diehl. Später sei es sogar denkbar, dass diese Neuentwicklung „nach unten fällt“ und auch in einer A-Klasse angeboten werde.

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