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Mercedes EQ

E-Autos aus Bremen, Sindelfingen und Tuscaloosa

Mercedes, Dieter Zetsche Foto: Mercedes 23 Bilder

Mercedes wird seine kommenden Elektroautos neben den Standorten Bremen und Sindelfingen auch in Tuscaloosa produzieren. Dort sollen die batterieelektrischen SUV-Modelle gefertigt werden.

21.09.2017 Uli Baumann 7 Kommentare

Im US-Werk Tuscaloosa sollen künftig Elektrofahrzeuge der Produkt-und Technologiemarke EQ vom Band laufen, das teilte der Autobauer Daimler am Donnerstag (21.09.2017) mit. Die Produktion von EQ-Modellen in Tuscaloosa soll zu Beginn des nächsten Jahrzehnts anlaufen. Geplant ist außerdem der Bau einer Batteriefabrik in der Nähe des bestehenden Pkw-Werks. Insgesamt will Mercedes-Benz eine Milliarde US-Dollar investieren und über 600 neue Arbeitsplätze schaffen. Ein Großteil der Investition soll in die Umsetzung der Elektrooffensive fließen. Der Rest wird für den Ausbau der Logistikaktivitäten am Standort verwendet. Im Werk Tuscaloosa werden bereits die SUV-Modelle GLE, GLS und GLE Coupé sowie deren Hybrid-Versionen gefertigt.

Bereits im Februar teilte Daimler mit, dass das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen nach Bremen der zweite Standort wird, an dem Elektro-Fahrzeuge der neuen Mercedes-Produktmarke EQ produziert werden. Das Werk Sindelfingen soll zum Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober-und Luxusklasse werden.

Mehr als 10 E-Autos bis 2025

Künftige EQ-Modelle sollen in die Serienproduktion der bestehenden Mercedes-Werke auf vier Kontinenten integriert werden. An welchen Standorten innerhalb des Produktionsnetzwerks weitere EQ-Modelle vom Band laufen, wird abhängig von der Marktnachfrage entschieden.

Mit der aktuellen Entscheidung werden künftig an den Standorten Bremen, Rastatt, Sindelfingen und dem Smart-Werk im französischen Hambach Elektromodelle produziert. In Rastatt läuft seit April 2014 die B-Klasse Electric Drive vom Band. Künftig sollen dort EQ-Modelle der Kompaktklasse (MFA2) produziert werden. Bereits seit 2007 wird in Hambach der Elektro-Smart gebaut. In Bremen werden zum Produktionsanlauf der EQ-Modelle 150 Leiharbeiter in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Bremen wird den EQ-SUV EQ C fertigen.

Im Motorenwerk Untertürkheim soll mit dem „ E-Technikum“ ein neues Kompetenzzentrum entstehen, in dem künftig Prototypen für den elektrischen Antrieb aufgebaut werden. Zudem soll Untertürkheim in die Montageprozesse des elektrifizierten Antriebsmoduls und die Produktion von Komponenten für die EQ-Stromer einsteigen.

Bis 2025 will Mercedes-Benz Cars mehr als zehn Elektro-Pkw auf den Markt bringen: in allen Segmenten von Smart bis zum großen SUV. Bis 2022 will Mercedes zudem das gesamte Portfolio elektrifizieren und Kunden mindestens eine elektrifizierte Alternative in jedem Segment anbieten. Der Autobauer geht davon aus, dass der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird.

Neuester Kommentar

Zitate: "wird seine kommenden " "Dort sollen...gefertigt werden " "sollen künftig Elektrofahrzeuge " "soll zu Beginn des nächsten Jahrzehnts " "Geplant ist außerdem " "soll in die Umsetzung der Elektrooffensive fließen" "soll mit dem „ E-Technikum“ ein neues Kompetenzzentrum entstehen" "soll Untertürkheim in die Montageprozesse des elektrifizierten Antriebsmoduls und die Produktion von Komponenten für die EQ-Stromer einsteigen" Tja. Das kann man reduzieren auf "Soll" "Künftig" "Nächstes Jahrzehnt" "Geplant" Ich vermisse das "Ist" "Machen wir schon" und "Umgesetzt". Offenbar hinkt Daimler der Realität etwas hinterher.

austinmini 22. September 2017, 21:11 Uhr
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