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Mercedes EQC Erlkönig

Erster Elektro-SUV ab 2019

Erlkönig Mercedes EQ C Foto: Stefan Baldauf 31 Bilder

Auf dem Pariser Autosalon 2016 hatte Mercedes die Studie EQ vorgestellt und angekündigt daraus 2019 den ersten Elektro-SUV der Marke zu entwickeln. Jetzt wurden der EQC erstmals mit der Serienkarosserie von unserem Erlkönig-Jäger erwischt.

16.01.2018 Uli Baumann Kommentare

Das erste EQ-Modell der Mercedes-Submarke wird ein SUV, der sich in der Größe irgendwo zwischen GLC und GLE ansiedelt. Das Modell wird Mercedes EQC heißen.

Erlkönig Mercedes EQ C Foto: Stefan Baldauf
Der Mercedes EQ C zeigt sich mit den Serien-Heckleuchten.

In der 2016 vorgestellten Studie saugten zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse an einer in den Fahrzeugboden zwischen den Achsen integrierten Batterie. Die Leistung des Antriebs ist skalierbar und steht und fällt mit der Ausbaustufe. Maximal sind bis zu 300 kW und 700 Nm drin, die Reichweite beträgt bis zu 500 km. Die modular aufgebaute Lithium-Ionen-Batterie stammt von der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive und verfügt über eine modellspezifische Gesamtkapazität von über 70 kWh – maximal sollen aber bis zu 110 kWh möglich sein.

Elektro-SUV EQ C ab 70.000 Euro

Zuvor wurde der Mercedes EQ C als Muletto auf GLC- und GLC Coupé-Basis abgeschossen. Nun wurde das Modell erstmals mit der Serienkarosserie erwischt. Der Elektro-SUV steht dann auf einer eigens für die batterieelektrischen Modelle entwickelten Elektrofahrzeugarchitektur aus Stahl, Aluminium und Carbon: Radstand und Spurweite sowie alle übrigen Systemkomponenten, insbesondere die Batterien, sind dank des modularen Systembaukastens variabel.

Trotz der Tarnung zeigt sich der Mercedes EQC als Ableger der Parisstudie „Generation EQ“. Der SUV kommt mit einer leichten Coupé-Form daher, die untere Fensterlinie steigt nach hinten leicht an und dürfte unter der Tarnung in einem Knick nach oben streben. Statt Kamera-Mini-Spiegeln, verfügt der EQC über klassische Außenspiegel, die im Fensterdreieck untergebracht sind. Die Front beherbergt schmale Scheinwerfer mit umlaufendem LED-Band. Am Heck des Erlkönigs scheinen schon die Serienleuchten durch, die ebenfalls ,mit LED ausgeführt sind. Das Heckfenster ist wie bei der Studie klein und wird von einem Spoiler beschirmt, die Klappenöffnung fällt ebenfalls recht schmal aus.

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Neben dem EQC auf der EVA I-Plattform wird es ab 2020 weitere Modelle auf EVA II-Plattform geben. So eine EQ Limousine von der Größe einer Mercedes C-Klasse auf, es folgen noch eine Limousine im S-Klasse-Format sowie zwei SUV in der Größe des GLS und GLE Coupé. Alle haben eines gemeinsam: Sie orientieren sich am Look des Forschungsautos F 015 und verfügen über ein scheinbar schwebendes Cockpit mit 24 Zoll großem TFT-Display. Im Lenkrad befinden sich ein weiterer Bildschirm, der den konventionellen Dreh-Drück-Steller ersetzt. Gefertigt werden die Mercedes-Elektro-SUV-Modelle im Werk Bremen, beim Preis dürfte der Mercedes EQ C bei rund 70.000 Euro beginnen. Übrigens: In Norwegen können sich Kunden bereits für den E-Crossover registrieren. Verlangt wird eine Anzahlung von 20.019 Kronen, was umgerechnet rund 2.140 Euro entspricht.

Trotz der neuen Elektro-Strategie kündigte Mercedes-Boss Dieter Zetsche auf der Detroit Motorshow an, dass das Unternehmen die EU-Vorgaben beim CO21-Ausstoß bis 2021 zwar erfüllen wolle, er jedoch keine Garantie dafür abgebe.

Neuester Kommentar

Eindrücklich zu sehen, dass der Motorraum beinahe – leer ist. Damit wäre auch klar, dass das kein F-CELL Versuchsträger ist. Denke überdies, dass der F-CELL eine Spielerei bleiben wird, auch weil kundenseitig, im Gegensatz zum EQ, schlicht kein Interesse vorhanden ist.

Bin übrigens gespannt, ob Mercedes aufgrund der ungenutzten Kapazitäten unter der Motorhaube auch einen ordentlichen Stauraum offerieren, oder ob der EQ(C) mit einem deutlich verkürzten Vorderbau zugunsten eines grösseren Fahrgastraumes antreten wird.

mathias 23. März 2017, 12:48 Uhr
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