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Erneut Rückruf in Japan

Mercedes ruft in Japan 98.000 Modelle der E-, A-, S- CL- und CLK-Klasse wegen Bremsproblemen in die Werkstätten zurück. Das bestätigte ein Daimler-Chrysler-Sprecher auf Anfrage von auto-motor-und-sport.de am Dienstag (29.6.)

In Einzelfällen kann das jeweils verbaute ESP-Steuergerät fehlerhaft sein, bei hohen Temperaturen könne eine Gummi-Membran in einer Hydraulik-Einheit aufreißen, Bremsflüssigkeit auslaufen und so zum Absinken des Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter führen. Sollte dies passieren, so werde der Fahrer durch eine entsprechende Warnleuchte darauf hingewiesen. An allen in Frage kommenden Modellen werde nun das Steuergerät überprüft. Seit dem Jahr 2000 hätten mehr als 680 Käufer Probleme gemeldet.

Betroffen vom Rückruf sind E-Klasse-Modelle der Baujahre 03/1997 bis 04/2001, S-Klasse-Fahrzeuge von 05/1997 bis 04/2001, CL-Modelle von 03/1998 bis 04/2001, CLK-Modelle der Baujahre 03/1997 bis 04/2001, mit Ausnahme der Sechs- und Achtzylinder-Versionen sowie A-Klasse-Modelle aus dem Produktionszeitraum 08/1997 bis 04/2001.

Ursächlich für den Defekt sollen die extremen klimatischen Bedingungen in Japan sein. In Deutschland seinen solche Probleme bisher nicht bekannt geworden.

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