Mercedes Benz G63 AMG 4x4 Green Monster Stefan Baldauf
Mercedes Benz G63 AMG 4x4 Green Monster
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Mercedes Benz G63 AMG 4x4 Green Monster 53 Bilder

Mercedes G AMG Portalachser

"Green Monster" im Anflug

Nach dem spektakulären Mercedes G 63 AMG 6x6 planen die Stuttgarter offenbar eine weitere Brutal-Version des G. Unser Erlkönig-Jäger hat ihn nun abgeschossen.

Erfolg mach begehrlich: der Mercedes G 63 AMG 6x6 sollte eigentlich nur ein Showcar werden, doch potente Kunden im nahen und fernen Osten setzten reihenweise ihre Unterschrift unter Kaufverträge, zu Preisen im Bereich einer halben Million und darüber. Dieses einträgliche Geschäft möchte Mercedes nun offenbar ausweiten und eine ähnlich brutale Version ohne dritte Achse nachschieben. Das ist zumindest die Schlussfolgerung aus unseren neuesten Erlkönig-Fotos.

Mercedes G "Green Monster"

Unser Erlkönig-Jäger hat den nur zur Hälfte getarnten G 63 AMG jetzt bei Testfahrten abgelichtet und ihm den naheliegenden Namen "Green Monster" verpasst. Wie der Mercedes G 63 AMG 6x6 steht auch das neue Modell auf sogenannten Portalachsen, bei denen Radvorgelege das Differential der Starrachsen nach oben liften und damit für eine erheblich größere Bodenfreiheit sorgen. Diese vom Unimog bekannte Achstechnik wird unter anderem für den Mercedes G von einigen Zubehöranbietern offeriert. Anhand des Mercedes G 63 AMG 6x6 haben wir die Technik-Details in diesem Beitrag erklärt.

Auch beim Erlkönig sind viele Details des G 63 AMG 6x6 erkennbar. Unter anderem die charakteristische Sonnenblende, aber auch die riesigen Kotflügelverbreiterungen, die wegen der deutlich breiteren Portalachsen nötig sind. Der Erlkönig fährt noch auf verschämten Straßenreifen, dass in den Radhäusern Platz für erheblich größere Gummis ist, die bis zum Serienanlauf montiert werden, steht aber außer Zweifel.

Vermutlich halb so teuer wie der G 63 AMG 6x6

Nachdem keine dritte Achse mit Karosserieblech verkleidet werden muss, fällt auch die Ladefläche des großen Bruders beim "Green Monster" aus, der neue Gelände-Kraftprotz verfügt über die fünftürige Station-Karosserie des normalen Zivilmodells. So entfallen wohl auch etliche anteilige Mehrkosten, was den Preis der 4x4-Version gegenüber dem 6x6-Modell vermutlich halbieren dürfte. Umrüster bieten einen Portalachs-Umbau üblicherweise zu Preisen ab rund 20.000 Euro an, hierzu darf man dann sicher noch den Mercedes- sowie den AMG-Zuschlag addieren.

Wann der neue Offroad-König bestellt werden kann, ist noch unklar. Ausweislich der nur rudimentären Tarnung dürfte es aber noch 2015 soweit sein.

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