Mercedes G Pickup Australien

Harter Stoff für Downunder

Mercedes G 300 CDI Pickup W461 Foto: Mercedes 20 Bilder

Mercedes bringt für den australischen Markt eine Pickup-Variante der G-Klasse mit Militärtechnik und extremer Geländetauglichkeit. Das neue Modell basiert auf dem bei uns nicht mehr erhältlichen G-Professional der Baureihe 461.

Für den europäischen Markt hat Mercedes die bisherige Professional-Baureihe auf Basis des Nutzfahrzeug-Baumusters 461 eingestellt. Stattdessen kommt der neue Mercedes G Professional nun mit den Genen der zivilen 463er-Baureihe. Anders jedoch in Australien, wo speziell in den abgelegenen Gebieten Robustheit und Durchhaltevermögen erheblich höher bewertet werden als Komfort-Extras. Dort bietet Mercedes ab sofort ein neues Modell der G-Klasse an, die maximalen Nutzwert bietet.

Auf Basis der 461er Baureihe

Die Basistechnik kennt man bei uns eben aus der 461er-Baureihe, wie sie – auch in Australien – in Militärmodellen eingesetzt wird. Der neue Pickup basiert auf dem langen Radstand, bekommt eine zweisitzige Einzelkabine und eine solide Nutzfahrzeugpritsche mit klappbaren Bordwänden. Ein stabiles Gitter schützt die Kabine und die Heckscheibe vor fliegender Ladung, eine Kippfunktion der Pritsche ist nicht vorgesehen.

Der australische G 300 CDI-Pickup steht auf BF-Goodrich All Terrain Reifen, die per Schnorchel höhergelegte Luftansaugung ermöglicht sowohl das Furten tiefer Gewässer als auch die Montage eines speziellen Zyklonfilters für den Einsatz in staubigen Gebieten. Das Ersatzrad trägt der G 300 CDI-Pickup liegend und einfach entnehmbar unter der Pritsche. Ein stabiler Rammschutz behütet nicht nur die Front, er zieht sich außerdem im unteren Bereich bis zu den Türen und bildet so gleichzeitig einen Schwellerschutz.

Im Innenraum dominiert blankes Blech und robuste Oberflächen. Einzig das Kunststofflenkrad mit Airbag zeigt die moderne Abstammung, die Armaturenfläche mit Blechdeckel am Handschuhfach und Haltegriff für den Beifahrer erinnert an das Ur-Modell der G-Klasse aus dem Jahr 1978. Moderner sind die Instrumente aus dem Transporterbereich sowie das Automatikgetriebe.

Mercedes G Pickup mit Militärtechnik

Der zuschaltbare Allradantrieb und die Differentialsperren in den Achsen werden ebenso wie die Geländestufe des Verteilergetriebes über Folientasten geschaltet. Die Fenster werden von Hand gekurbelt, die Sitze sind mit Vinyl bezogen. All das macht den Innenraum des G 300 CDI-Pickup robust genug, um ihn auch mal mit dem Wasserschlauch zu reinigen. Den Antrieb übernimmt der bekannte Dreiliter-Diesel, der für Australien auf eine Leistung von 181 PS reduziert ist.

Mit dem neuen Pickup-Modell zielt Mercedes in Australien vor allem auf die Konkurrenz von Toyota. Der J7-Landcruiser als Pickup ist Downunder Marktführer und Standardgerät für die richtig groben Einsätze. Das neue Modell soll auch die Wartezeit auf den kommenden Mercedes X-Klasse-Pickup überbrücken, den die Stuttgarter auch in einer robusten Nutzfahrzeugversion auf den Markt bringen werden. Das dürfte in jedem Fall eine günstigere Variante werden, denn ein Schnäppchen ist der neue G 300 CDI für den australischen Markt nicht: Umgerecnet 83.300 Euro werden als Kaufpreis genannt.

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