Mercedes GLA 220 CDI 4Matic, Frontansicht Hans-Dieter Seufert

Mercedes GLA

Neue Plattform schon ab 2017

Der 2013 erschienene Kompakt-SUV GLA von Mercedes wird schon 2017, nach nur vier Jahren Laufzeit, auf eine neue Plattform gestellt, die dann auch Nissan nutzen könnte.

Nach Informationen von auto motor und sport will Mercedes die noch gemeinsam mit Chrysler entwickelte Frontantriebs-Architektur ab Ende 2016 durch eine neue, gut zehn Prozent leichtere Plattform ersetzen. Grund für den frühen Wechsel sind die technischen Beschränkungen der aktuellen Plattform. So ist sie für Innovationen wie Fahrerassistenzsysteme und alternative Antriebe nicht geeignet.

Mercedes GLA auch als Coupé und mit Hybridantrieb

Doch vom GLA soll es künftig weitere Modellvarianten geben. So plant Mercedes nach Informationen von auto motor und sport einen Plug-in-Hybrid und eine Coupé-Variante im Stil des 2014 in Peking vorgestellten M-Klasse-Coupés. Damit hätte Mercedes künftig zwei Kompakt-SUV im Programm. Für diese Modelle braucht Mercedes die neue Plattform, von der es auch eine Hocharchitektur geben wird, in der Erdgastanks und größere Batteriepacks für Elektro- und Plug-in-Modelle Platz finden.

Die neue Plattform will Mercedes allerdings ganz allein nutzen. "Diese neue Architektur werden wir nicht mit Renault teilen", kündigte ein Insider gegenüber der Zeitschrift an. Ein Einsatz bei der Nissan-Premiumtochter Infiniti sei aber nicht ausgeschlossen. Erstes Modell auf der neuen Basis wird die B-Klasse.

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