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Mercedes GLC F-Cell

Ab 2017 als Brennstoffzellen-Plug-in

Mercedes GLC F-CELL Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 20 Bilder
IAA 2017

Mercedes setzt in Zukunft noch stärker auf alternative Antriebe. Das Vorserienfahrzeug des Mercedes GLC F-CELL, das auf der IAA debütiert, kombiniert die Brennstoffzellen- und Batterietechnik zu einem Plug-in-Hybrid.

12.09.2017 Birgit Priemer 5 Kommentare

Schon 2017 soll es soweit sein: Dann startet der Mercedes GLC in einer einzigartigen Kombination von Brennstoffzelle und extern nachladbarer Batterie – als so genannter GLC F-Cell.

Mercedes GLC F-CELL
Die Brennstoffzelle lebt im SUV! 1:19 Min.

Mit 4,4 kg Wasserstoff an Bord produziert das Vorserienmodell genügend Energie für eine Reichweite von bis zu 437 km im NEFZ. Zusätzlich profitiert der F-CELL Fahrer von einer Reichweite von bis zu 49 km im NEFZ aus der 13,8 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie.

Der SUV soll in dieser Version so auf eine Gesamtreichweite von rund 500 Kilometer kommen, der Wasserstoff kann in rund drei Minuten getankt werden.

Brennstoffzelle baut kompakt

Die Brennstoffzelleneinheit, die zusammen mit Ford entwickelt wurde, wurde so kompakt entwickelt, dass sie unter die konventionelle Motorhaube des GLC passt. Gegenüber vorherigen Brennstoffzellenmodulen fällt der benötigte Bauraum rund 30 Prozent kleiner aus, die Systemleistung steigt um 40 Prozent und der Platinanteil schrumpft um sage und schreibe 90 Prozent. Dadurch konnten die Kosten signifikant gesenkt werden. Die Wasserstofftanks sitzen aufprallgeschützt unter der Rückbank und im ehemaligen Kardantunnel, der Elektromotor und die Batterie im Heck. Die Leistung des Elektromotors soll bei 147 kW liegen. Das maximale Drehmoment wird mit 350 Nm angegeben. Die Batterie lässt sich per 7,2 kW-Onboard-Lader in 1,5 Stunden auftanken. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht der GLC F-Cell abgeregelt bei 160 km/h.

Vier Fahrmodi und drei Fahrprogramme stehen zur Wahl

Wie der Plug-in-Hybrid des GLC verfügt die Brennstoffzellenvariante über verschiedene Betriebsarten und Fahrprogramme. Zu den Fahrprogrammen des GLC F-CELL werden Eco, Comfort und Sport gehören. Dazu gibt es im GLC noch vier Betriebsmodi. Im Betriebsmodus Hybrid zieht das Fahrzeug Leistung aus beiden Energiequellen. Leistungsspitzen deckt dabei die Batterie ab, die Brennstoffzelle wird im optimalen Wirkungsgradbereich betrieben. Im Modus F-Cell wird der Ladezustand der Hochvoltbatterie durch die Energie der Brennstoffzelle konstant gehalten. Der Antrieb erfolgt fast ausschließlich mit Wasserstoff. Im Battery-Modus fährt der SUV rein batterie-elektrisch, das Brennstoffzellensystem ist nicht aktiv. Im Modus Charge hat das Laden der Hochvoltbatterie Priorität.

Vorteil gegenüber konventionellen Brennstoffzellen-Autos: Dank des E-Motors kann der GLC auch Rekuperieren (rein elektrische Reichweite: 50 Kilometer), also Energie beim Bremsen zurückgewinnen. Und die Batterie kann bequem zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen werden, während das Netz an Wasserstofftankstellen mit 34 Zapfstationen in Deutschland aktuell noch sehr dünn ist. Bis Ende nächsten Jahres soll das H2-Tankstellennetz allerdings auf 100 Stationen anwachsen. Bis 2023 soll ein Netz von bis zu 400 Wasserstofftankstellen entstehen.

In Sachen Assistenz- und Sicherheitssystemen fährt der Brennstoffzellen SUV auf dem Niveau konventioneller Mercedes-Modelle. Beim Fahrwerk setzt der GLC F-Cell auf Stahlfedern an der Vorderachse und eine Luftfederung mit Niveauregulierung an der Hinterachse.

Optisch nur wenige Unterschiede zum normalen GLC

Mercedes GLC F-CELL Foto: Daimler
Mit verschiedenen blauen Akzenten setzt sich der Brennstoffzelen-SUV von seinen konventionell getriebenen Brüdern ab.

Natürlich wird sich der F-Cell mit seinem außergewöhnlichen Antriebskonzept auch äußerlich von einem konventionellen GLC abheben. Zu den Erkennungsmerkmalen gehören blaue Akzente in Kühlergrill und den Leichtmetallrädern, der Schwellerverkleidung und dem Heckstoßfänger einerseits als auch eine Style-Folierung mit der Aufschrift F-Cell auf den Flanken. Dazu gibt es spezifisch gestaltete Stoßfänger, vorne mit vergrößertem Lufteinlass, sowie aerodynamisch optimierte Räder im 20-Zoll-Format.

Der Innenraum präsentiert sich gewohnt luxuriös. Die Anzeigen wurden auf das neue Antriebssystem adapiert, neu im GLC F-Cell ist das Multifunktions-Touchpad mit Handschriftenerkennung.

Nach internen Plänen sollen vom Mercedes GLC F-Cell jährlich etwa 1.000 Einheiten verkauft werden. Preise und ein Marktstarttermin wurden noch nicht genannt.

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Neuester Kommentar

Stichwort Rekuperation:
So weit mir bekannt ist, verfügen auch der Toyota Mirai, als auch der Hyundai iX 35 FuelCell jeweils über einen Akku, der die schnelle Energielieferug beim Beschleunigen erst möglich macht und eine Rekuperation erlauben.
Das ist kein Alleinstellungsmerkmal des MB GLC F-Cell.
Dieser bietet aber einen Vorteil, dass man sich mit ihm ohne Diskussionen auf einen e-Auto-Parkplat mit Ladesäule stellen kann.

kwb_hh 25. September 2017, 13:59 Uhr
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