Mercedes-Innovationen

Hybridantrieb für die Mercedes S-Klasse

Mercedes, S 500, Plug-In Hybrid Foto: Mercedes 8 Bilder

Mercedes präsentiert die Studie S 500 Hybrid um seine Innovationsfreude unter Beweis zu stellen. Der Luxusliner, der in der nächsten Generation in Serie gehen soll, schafft 30 Kilometer rein elektrisches Fahren.

Nicht jeder Gedanke, der unter dem Sternen-Himmel geboren wird, schafft es bis zum Serienprodukt. Das weiß auch der für die Konzernforschung verantwortliche Vorstand Thomas Weber. Aber „die Liebe zum Erfinden“, das Motto, das schon Gründervater Carl Benz antrieb, will er auch heute noch ausdrücklich fördern.

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Reportage Technik Mercedes Hybridantrieb für die S-Klasse
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MercedesVision S 500 Plug-in Hybrid ist bereits heute zu fahren

So soll eine der zahlreichen Ideen der Mercedes-Entwickler nicht erst in der für 2013 geplanten neuen Mercedes S-Klasse Realität werden. Im Gewand des aktuellen Modells ist sie als Vision S 500 Plug-in Hybrid bereits heute zu fahren. Die technische Grundkonfiguration entspricht weitgehend der des milden Mercedes S 400-Hybrids. Und obwohl mit 44 kW nun drei Mal so stark, passt der Elektromotor ins Gehäuse der 7G-Tronic samt zusätzlicher Kupplung. Damit lässt sich der 3,5-Liter-V6-Benziner mit Direkteinspritzung abtrennen und stilllegen, um bis zu 30 Kilometer rein elektrisch zu fahren.

Für den – fast lautlosen – Stadteinsatz reicht die Elektroleistung spielend aus. Begrenzender Faktor ist eher die Batterie hinter den Fondsitzen, die immerhin 10 kWh an elektrischer Energie fasst. Sie lässt sich an üblichen Steckdosen binnen viereinhalb Stunden und mittels Starkstrom-Schnellladung in einer knappen Stunde befüllen. Dass der Mercedes Plug-in Hybrid auch mit einer 130-Kilo-Batterie im Gepäckraum druckvoll in gut fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, verdankt er dem V6, der mit der Automatik und dem E-Motor harmonisch kooperiert.

Mercedes-Entwickler setzen auf brandneuen Simulator

Innovativ sind neben den Produkten auch die Verfahren, mit denen sich Entwicklungszeiten drastisch verkürzen lassen. Der heute sehr weit am Computer vorangetriebene Entwicklungsprozess erlaubt es, die digitalen Prototypen auf verschiedenen Simulatoren zu überprüfen und zu modifizieren. Besonders stolz sind die Mercedes-Entwickler auf ihren brandneuen „Movingbase“-Simulator, ein hochdynamisches Gehäuse, das komplette Autos fasst. Durch eine 360-Grad-Projektion und querdynamische Reaktion lassen sich Fahrmanöver praktisch in Echtzeit simulieren und verschiedene Entwicklungsschritte selbst ohne umfangreiche Umsetzung in Hardware beurteilen. 

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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