Mercedes-Krise

Aufsichtsratsspitze tagt

Foto: Daimler-Chrysler

In der Mercedes-Führungskrise hat die vierköpfige Aufsichtsratsspitze von Daimler-Chrysler am Dienstag (9.8.) über das weitere Vorgehen beraten. Das Unternehmen wollte dies am Dienstag nicht kommentieren.

Dem Präsidialausschuss des Kontrollgremiums gehören Ex-Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Erich Klemm, Bayer-Aufsichtsratschef Manfred Schneider und der IG Metall-Funktionär Thomas Klebe an. Ihre Empfehlung würde anschließend an die 16 übrigen Aufsichtsräte weiter geleitet. Eine außerordentliche Sitzung des Gremiums ist aber noch nicht geplant.

Zetsche als Interims-Mercedes-Boss

Weiterhin werde eine Übergangslösung mit dem designierten Konzernchef Dieter Zetsche favorisiert, hieß es aus dem Umfeld des Aufsichtsrats. Der jetzige Chrysler-Boss könne noch vor der Automesse IAA im September von Detroit nach Stuttgart wechseln und als Cordes-Nachfolger für einige Monate die Mercedes Car Group leiten.

Zu welchem Datum der amtierende Mercedes-Chef Eckhard Cordes den Autobauer verlässt, ist noch offen. Für einen "Rücktritt vom Rücktritt" stehe Cordes jedoch definitiv nicht mehr zur Verfügung, erfuhr die Deutsche Presseagentur. Der 54-Jährige hatte nach dem verlorenen Machtkampf um die Schrempp-Nachfolge vor rund zehn Tagen Aufsichtsratschef Hilmar Kopper in einem Brief seinen Rücktritt angeboten.

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