Mercedes München

Neuer Auto-Tempel

Am Montag (30.6.) öffnete die neue Münchner Mercedes-Niederlassung ihre Pforten. Das 85-Millionen-Euro-Projekt in der Arnulfstraße basiert als zweiter Neubau auf dem Center-Konzept der Stuttgarter.

Am Montag (30.6.) öffnete die neue Münchner Mercedes-Niederlassung ihre Pforten. Das 85-Millionen-Euro-Projekt in der Arnulfstraße basiert als zweiter Neubau auf dem Center-Konzept der Stuttgarter, bei dem eine Marken- und Erlebniswelt im Rahmen eines repräsentativen Gebäudes entstehen soll. Auf einer Grundfläche von nur 21.000 Quadratmetern realisierte Architekt Peter Lanz eine Nutzfläche von 75.000 Quadratmetern. Das Besondere: Alle Funktionsbereiche des Autohauses sind in das Gebäude integriert. Neben den Neu- und Gebrauchtwagen-Ausstellungen (für insgesamt 500 Autos) sind auch Lager, Werkstatt und Parkflächen unter einem Dach. Ein weiteres Highlight ist das 145 Meter lange und über drei Stockwerke reichende Glasregal entlang der vielbefahrenen Donnersberger Brücke.

Der Werkstattbereich bietet 60 Reparaturplätze verteilt auf zwei Etagen. An der Stirnseite der Werkstatt sorgen Fenster zum Verkaufsraum nicht nur für Tageslicht, sondern ermöglichen den Kunden auch den Technikern bei ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen. Damit der Kunde die Studios für die Individualierungslinien Designo und AMG oder den Mercedes-Shop ohne Exkursion durch den ausladenden Bau finden, hilft ein multimediales Fahrzeug- und Besucherinformationssystem. Außerdem will Niederlassungsleiter Ulrich Kowalewski den Besuchern den Markenkern durch wechselnde Ausstellung klassischer Autos näher bringen.

Wie bereits im Mercedes-Center am Berliner Salzufer, wurde auch in den Münchner Mercedes-Tempel ein Maybach-Stützpunkt integriert. Die übrigen Daimler-Chrysler-Marken Chrysler, Jeep und Smart müssen hingegen draußen bleiben. „Hier ist ein Mercedes-Center entstanden und kein Daimler-Chrysler-Center“, erklärt Eckhard Panka, Chef des deutschen Daimler-Chrysler-Vertriebs. Dass die Marke Maybach in den Centern in Berlin und München stattfindet, liege allein daran, dass beide Städte die Standorte der deutschen Maybach-Centren sind. „Im dritte Mercedes-Center, das ab Herbst in Köln gebaut wird, ist Maybach kein Thema“, sagt Panka. Weitere Mercedes-Center in Stuttgart, Hamburg, London, Paris, Mailand und Barcelona werden folgen.

Illustre Gäste-Schar aus Konzern, Wirtschaft und Show-Biz

Und weil die neue Mercedes-Repräsentanz quasi im Vorgarten des schärfsten Konkurrenten steht, waren auch die Schrempp-Brüder bei der Einweihung mit von der Partie. Wie Daimler-Vorstandschef und Neu-Münchner Jürgen ließ es sich auch der jüngere Wolfgang, einst selber Niederlassungsleiter an der Isar und jetzt Präsident von Daimler Italien, nicht nehmen, seinem Nachfolger Glück zu wünschen. Das politische München wurde angeführt von Ministerpräsident Edmund Stoiber, reichte über Staatsministerin Monika Hohlmayer (Strauß-Tochter) bis hin zum SPD-Fraktionschef im bayerischen Landtag Franz Maget und CSU-Urgestein Peter Gauweiler. Von Seiten der Wirtschaft waren unter anderem Unternehmensberater Roland Berger, Webasto-Chef Franz-Josef Kortüm, Erich Lejeune und Sixt-Vorstand Detlev Pätsch mit von der Partie. Die für München typischen Schickis und Mickis vertraten Kai Pflaume, die Gastronomen Gerd und Michael Käfer, Ottfried Fischer, Barbara Schürman und Veronika Ferres. Otto-Normal-Autofahrer muss sich allerdings noch gedulden. Für ihn öffnet das Münchner Mercedes-Wunderland erst am 5. Juli.

Doch obwohl Gebäude und Einweihung sehr gelungen waren, haftet dem neuen Mercedes-Center noch eine kleiner Makel an: Der Stern auf dem Dach des Gebäudes fehlt. Die Münchner Stadtverwaltung hat die Installation des entsprechenden i-Tüpfelchens bislang nicht genehmigt.

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