Mercedes SLK

Klappe, die Zweite

Foto: Daimler-Chrysler

Update ++ Mercedes renoviert den Vorreiter der modernen Metall-Klappdachwelle. Neue Motoren und ein neues Äußeres kennzeichnen den Zweisitzer, der in Genf im März Premiere feiern wird.

Optisch orientiert sich der neue, 72 Millimeter längere und 65 Millimeter breitere SLK am Formel 1-Gesicht des SLR, von dem er auch die flache Frontscheibe abkupfert. Für das Heck des gelifteten SLK stand dann der neue SL Pate. Weitere Neuerungen sind die ausgestellten Radhäuser, der um 30 Millimeter längere Radstand und die Rückleuchten in LED-Technik. Fahrwerksseitig blieb jedoch fast alles beim Alten, lediglich die Abstimmung der Federn und Dämpfer, der Lenkung und des Sechsgangschaltgetriebes wurde sportlicher.


Gänzlich umgestaltet wurde auch der Innenraum des Zweisitzers. Die schwarze Instrumentafel korrespondiert nun mit den silbernen Oberflächen der Schalter und Bedienelemente. Nutzwertiger sind die Änderungen der Dachmimik, bringt die sich nun drehende Heckscheibe doch ein Plus an Kofferraum- und Tankvolumen mit sich. So wuchs der Tank auf 70 und der Kofferraum bei geöffnetem Dach um 63 auf 208 Liter -bei geschlossenem Dach stehen allerdings nur noch 300 satt bisher 348 Liter zur Verfügung.

Erstmals mit V8-Power

Ebenfalls drastische Änderungen ergeben sich unter der Fronthaube, hält hier doch als Topmotorisierung erstmals ein V8-Motor Einzug. Als Sauger leistet der 5,5-Liter im SLK 55 AMG dann 360 PS und hat ein maximales Drehmoment von 510 Nm. Genug um den Zweisitzer in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und elektronisch abgeregelte 250 km/h zu beschleunigen. Ergänzt wird die Motorenpalette durch den neuen 3,5-Liter-V6 mit 272 PS und 350 Nm, der den SLK in 5,6 Sekunden auf 100 km/h sprinten und ebenfalls 250 km/h schnell sein lässt sowie den neuen 1,8-Liter-Basismotor mit Kompressoraufladung und 163 PS und 240 Nm. Damit erreicht der Klappdach-Benz immerhin 230 km/h Topspeed und eine Spurtzeit von 8,1 Sekunden.

Zur Serienausstattung des neuen SLK gehören unter anderem Head/Thorax-Sidebags, adaptive Front-Airbags und zweistufige Gurtkraftbegrenzer. Optional können noch eine Klimaautomatik, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Abbiegelicht, das Comand-System und die neue Siebengang-Automatik geordert werden. Einzigartig und serienmäßig ist dagegen eine weitere Neuheit. Die Kopfraumheizung AIRSCARF erzeugt auf Knopfdruck Warmluft, die aus den Kopfstützen strömt. So können die SLK-Insassen auch bei kühlen Außentemperaturen offen fahren und das Open-Air-Erlebnis des Roadsters ganzjährig genießen.

SLK-Preise: Bei 33.524 Euro geht es los

Vor den Genuss stellt Mercedes aber die Preisliste, die für den SLK 200 bei 33.524 Euro beginnt. Für den 350er startet die Liste bei 43.348 Euro und der SLK 55 AMG ist erst ab 63.974 Euro zu haben.

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