Mercedes-Stars 2004

SLK und A-Klasse in neuer Form

Foto: Nextline

Das nächste Jahr steht für Mercedes-Fans unter einem guten Stern: Mit SLK und A-Klasse werden gleich zwei wichtige Modellreihen von Grund auf erneuert und in der Breite ausgebaut.

Die Idee des Coupé-Cabriolets mit elektro-hydraulisch bedienbarem Blech-Klappdach wurde 1996 mit dem Mercedes SLK geboren. Seitdem liefen 285.000 SLK vom Band.

Die Neuauflage soll diese Erfolgsstory fortschreiben. Sie debütiert auf dem Genfer Salon im März 2004 und soll mit ihrer starken Keilform und einer Nase im Formel 1-Look noch sportlicher und emotionaler wirken. Trotzdem kommt das Praktische nicht zu kurz: Interieur und Gepäckraum bieten mehr Platz. Schließlich wächst der SLK im Radstand um drei, in der Länge um sieben, in der Breite ebenfalls um sieben und in der Höhe um zwei Zentimeter.

Technisch basiert der SLK-Nachfolger auf der C-Klasse, hat also eine präzisere Lenkung als der Vorläufer. Die V6-Motoren sind als Vierventiler ausgelegt. Der Dreiliter (SLK 300) bringt es auf 231, der 3,5-Liter (SLK 350) auf 258 PS. Neben dem manuellen Sechsgang-Getriebe steht auch die neue Siebenstufen-Automatik zur Wahl. Die Hammerversion mit 5,4-Liter-V8 und 370 PS kommt von Haustuner AMG.

A-Klasse auch als B-Klasse

Die A-Klasse wird 2004 ebenfalls runderneuert. Es bleibt zwar beim Van-Konzept mit Sandwichboden, aber Radstand (plus 15 Zentimeter) und Karosserielänge (plus 25 Zentimeter) legen deutlich zu. Die Benzin- und Dieselmotoren erhalten eine Leistungsspritze. Ihr Spektrum liegt künftig zwischen 82 und 170 PS. Serienmäßig wird ein Sechsgang-Getriebe geliefert, als Option steht eine stufenlose CVT-Automatik zur Wahl. Die Hinterachse wird zur Steigerung des Fahrkomforts als Mehrlenker-Konstruktion ausgeführt.

Die A-Klasse wird sukzessive zu einer großen Modellfamilie ausgebaut. Neben der viertürigen Limousine gibt es künftig auch ein zweitüriges Coupé und ein Cabrio mit Stoffverdeck. Als B-Klasse kommt dann noch eine Variante hinzu, die intern unter dem Kürzel CST (Compact Sports Tourer) läuft. Es ist eine Modellversion mit höher gesetzter Karosserie in dezentem Offroader-Look, aber ohne Allradantrieb. Die B-Klasse soll auch in den USA verkauft werden.

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