Mercedes Vision GST

Diesel-Dampfer

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Als Wegbereiter für eine neue Klasse präsentiert Mercedes-Benz auf der Detroit Auto Show Anfang Januar 2004 die seriennahe Studie Vision Grand Sports Tourer. Die Produktion soll Anfang 2005 starten.

Der geräumige Reisewagen bietet nach Mercedes-Diktion bis zu sechs Passagieren First-Class-Komfort. Dafür birgt der luxuriöse Innenraum alle Voraussetzungen: ein riesiges Panorama-Glasdach, geräumige Einzelsitze, jede Menge Ablagen und hochwertige Ausstattung . Für Unterhaltung in der zweiten und dritten Sitzreihe sorgen separate DVD-/CD-Spieler, Kopfhörer und Farbbildschirme in den Rückseiten der vorderen Kopfstützen und der hinteren Mittelkonsole. Nutzwert bringen die vier im Fond einzeln umklappbaren Sitze. So entsteht ein Ladevolumen von bis zu 2.030 Liter. Aufgefangen wird die Zuladung von einer Luftfederung, die den GST über 21 Zoll große Leichtmetallräder gegen die Fahrbahn abstützt.

Dirigiert wird der GST von einem Cockpit aus, das in Aluminium und Holz gefasst ist, auf einen Automatikwählhebel fürs Getriebe aber verzichten kann. Dank neuester Getriebe-Elektronik übernehmen seine Aufgaben ein Hebel an der Lenksäule und Bedientasten im Lenkrad.

Diesel-Hybrid-Antrieb mit fast 320 PS

Angetrieben wird der allradgetriebene Luxusliner von einem Diesel-Hybridantrieb, der rund 20 Prozent Kraftstoff gegenüber einem konventionellen Dieselmotor sparen soll. Das Antriebs-Doppel besteht dabei aus einem V8-Dieselmotor mit 250 PS und einer 50 kW starken Elektromaschine. So stehen insgesamt 234 kW Leistung und 860 Nm Drehmoment zur Verfügung. Beim Anfahren, beim Einparken, bei Stop-and-go-Verkehr oder bei langsamer Fahrt, wenn das Auto ohne größeren Leistungsbedarf im Verkehrsfluss mitrollt, übernimmt der Elektroantrieb die Regie und ermöglicht ein emissionsfreies Autofahren. Erst wenn eine höhere Motorleistung erforderlich ist, schaltet sich der CDI-Achtzylinder zu und sorgt für kraftvolle Beschleunigung. Beim Bremsen arbeitet der Elektromotor als Generator und erzeugt Strom, der die Antriebsbatterie speist und lädt.

Aus dem GST wird in Serie die R-Klasse

Der allradgetriebene GST basiert auf der Technik der nächsten M-Klasse-Generation und soll ab Serienstart die Bezeichnung R-Klasse tragen. Für die USA ist eine Version mit langem Radstand und V8-Benzinmotoren vorgesehen. In Europa kommt die Normalversion zum Einsatz, die dann auch mit Turbodieselmotoren (Sechs- und Achtzylinder) lieferbar sein wird. Die Europa-Ausführung gibt ihr Debüt auf dem Pariser Salon im Herbst 2004.

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