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Mercedes-Vorstand Renschler

Neues Werk in Nordamerika

Mercedes Werk Rastatt Foto: Daimler

Mercedes will künftig mehr Autos im Ausland bauen, wo auch ein Großteil der Modelle abgesetzt wird. Das kündigte Mercedes-Einkaufs- und Produktionsvorstand Andreas Renschler im Gespräch mit auto motor und sport an.

03.10.2013

"Wir fertigen rund zwei Drittel unserer Fahrzeuge in Deutschland, machen aber rund 80 Prozent des Absatzes im Ausland", erklärte Renschler. "Daher wird der Anteil der Autos, die im Ausland produziert werden, zunehmen müssen. Nächstes Jahr starten wir mit der Fertigung der C-Klasse in Tuscaloosa, wobei wir uns dann auch in diesem Werk der Kapazitätsgrenze nähern."

Fertigung von Infiniti-Modellen denkbar

Mercedes brauche deshalb ein weiteres Werk in Nordamerika. "Wir müssen für den Nachfolger unserer Kompaktfahrzeug-Plattform über einen Standort im NAFTA-Raum nachdenken, wenn dort die Nachfrage nach Kompaktmodellen steigt." Zudem kann sich Renschler vorstellen, dass Mercedes künftig Autos der Nissan-Luxusmarke Infiniti produziert und Nissan im Gegenzug Mercedes-Modelle herstellt. "Im Kompaktwagensegment kann ich mir vieles vorstellen", so Renschler. Nicht so bei den Baureihen der Mittel- und Oberklasse: "Bei anderen Plattformen ist das unwahrscheinlich."

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