MG Rover

Sorgenkind City-Rover

Foto: MG Rover 5 Bilder

Der City-Rover macht dem Insolvenzverwalter von MG Rover PricewaterhouseCoopers (PWC) ordentlich zu schaffen. Während 1.200 City-Rover-Modelle im Hafen von Bristol "gestrandet“ sind, für die sich bisher niemand verantwortlich fühlt, werden die zugelassenen Fahrzeuge auf der Insel zurückgerufen.

Diese 1.200 Fahrzeuge stammen vom indischen Hersteller Tata, der den City-Rover - er basiert auf dem Tata Indica - in Lizenz baut. Die Lagerfirma in Bristol will die Autos nicht entladen, bevor sie nicht bezahlt wird - Tata hingegen will die verkaufte Ladung nicht zurück, da die Fahrzeuge nach europäischen Spezifikationen gebaut wurden. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf den Insolvenzverwaltern, die eventuell das "Strandgut“ über die wenigen noch geöffneten MG Rover-Händler vertreiben könnte.

Wäre da nicht der aktuelle Rückruf für das Modell in Großbritannien wegen defekter Radnaben und Räder. Nach PWC-Mitteilung sind die wenigen Halter schon eingeführter City-Rover aufgefordert, ihre Fahrzeuge bei den noch verbleibenden MG Rover-Werkstätten überprüfen zu lassen.

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