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MG Rover-Übernahme

2.000 Jobs in Gefahr

Foto: MG Rover

Dem letzten eigenständigen britischen Automobilhersteller MG Rover droht für den Fall einer Übernahme durch den chinesischen Konzern Shanghai Automotive Industry (SAIC) der Verlust von rund 2 000 heimischen Arbeitsplätzen.

25.02.2005

Wie die "Financial Times" am Freitag (25.2.) berichtete, plane Chinas größter Autoproduzent eine Verlagerung der Fertigung des kleinen Rover 25 nach China, um es anschließend nach Großbritannien zu exportieren. Unter Berufung auf den Verhandlungen nahe stehende Kreise hieß es weiter, dass damit ein Drittel der 6.100 Beschäftigte umfassenden Belegschaft in Birmingham in Gefahr sei.

Rover hatte im November vergangenen Jahres die geplante Übernahme durch SAIC bekannt gegeben. Jedoch sind die Verhandlungen nach wie vor nicht abgeschlossen und müssen anschließend noch von der Regierung in Peking abgesegnet werden, nach den Angaben ein oft sehr langwieriger Prozess. Berichte, wonach die Chinesen umgerechnet etwa 1,44 Milliarden Euro in das Gemeinschaftsunternehmen investieren wollten, wurden nach dem Zeitungsbericht von beiden Seiten als viel zu hoch abgetan. Nach den bislang bekannt gewordenen Plänen soll SAIC an dem zukünftigen Unternehmen einen Anteil von 70 Prozent haben, Rover die übrigen 30 Prozent.

Ohne einen erfolgreichen Abschluss des Deals werde Rover wohl Insolvenz anmelden müssen, hieß es in der "Financial Times" weiter. Sowohl der Unternehmensführung als auch den Gewerkschaften sei klar, dass das chinesische Unternehmen die letzte Hoffnung zur Rettung des Produktionsstandortes Birmingham sei.

BMW hatte den verlustreichen britischen Hersteller im Jahr 2000 für den symbolischen Preis von 15 Euro abgestoßen. John Towers, Chef der Rover-Muttergesellschaft Phoenix Venture Holdings, rechnet nach früheren Presseberichten damit, dass künftig in Shanghai und Birmingham pro Jahr bis zu eine Million Fahrzeuge hergestellt werden.

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