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Milan Red

Hypercar aus Österreich

Milan Red Foto: Milan Automotive GmbH 8 Bilder

Der Wettbewerb bei den Hochleistungssportwagen ist international. Mit dem Milan Red gesellt sich jetzt auch ein Vertreter aus Österreich dazu. Der reklamiert mit 1.325 PS eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h für sich.

31.07.2018 Uli Baumann Powered by

Der Milan Red, der sich natürlich auf den Greifvogel „Roter Milan“ als Namensgeber beruft und auch das Markenlogo von diesem ableitet, will gleiten, jagen und auch angreifen.

Dazu greifen die Österreicher auf bewährte Konzepte zurück. Das Chassis für den 4,74 Meter langen, 2,16 Meter breiten und 1,20 Meter hohen Milan Red baut auf einem Carbon-Monocoque mit angeflanschten Carbon-Crash-Strukturen und Aggregateträgern auf. Auch die darüber gestülpte Karosserie wird aus Kohlefaserlaminat geformt. Der Radstand wird mit 2,75 Meter angegeben.

1.325 PS für über 400 km/h

Verbaut als Mittelmotor soll ein gleich von vier Turboladern beaufschlagter 6,2-Liter-V8 satte 1.325 PS und 1.400 Nm Drehmoment liefern. Über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe fließt das Antriebsmoment ausschließlich auf die Hinterräder. Wie oben schon erwähnt stehen im Milan Red drei Fahrmodi zur Wahl: gleiten, jagen und angreifen.

Entsprechend fallen auch die genannten Fahrleistungswerte aus. Null auf Tempo 100 soll der 1.300 Kilogramm leichte Milan Red in 2,47 Sekunden schaffen, die 200-km/h-Marke soll nach 5,46 Sekunden fallen und 300 km/h werden schon nach 9,98 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit stellt sich erst jenseits von 400 km/h ein. Als maximale Querbeschleunigung werden 2,6 g genannt.

99 Modelle zum Preis von 2 Mio. Euro

Für die benötigten Haftungsreserven sollen ein großer Frontspoiler, ein großer Heckspoiler mit Luftbremsfunktion sowie ein mächtiger Diffusor sorgen. Den Fahrbahnkontakt an der Vorderachse sichern 265/35er Reifen auf 20-Zoll-Felgen. Hinten sind auf 21 Zoll großen Felgen 325/30er Pneus aufgezogen. Verzögert wird mit einer Carbon-Keramik-Bremsanlage von Brembo mit 390er Scheiben und Sechskolbensätteln vorn sowie 380er Discs und Vierkolbenzangen an der Hinterachse. Das Fahrwerk mit Liftsystem und aerodynamischer Absenkung setzt auf liegende Federbeine, vorne mit Pull-Rods, hinten mit Push-Rods.

Geplant ist für den Milan Red ein Fünf-Jahres-Sorglospaket mit einem Flying-Doctor-Service, der weltweit greifen soll. Alle Fahrzeuge unterliegen einer Ferndiagnose mit Benachrichtigungsservice.

Gefertigt werden sollen vom Milan Red lediglich 99 Exemplare. Der Preis soll bei rund 2 Millionen Euro liegen. Angeblich seien schon 18 Fahrzeuge reserviert. Alle Autos lassen sich natürlich umfangreich individualisieren. Hinter der Milan Automotive GmbH steckt Ex-Rennfahrer Markus Fux.

Neuester Kommentar

Dieses Auto würde sich gut eignen in einem Science Fiction, wo das Böse über das wenige Gute herrscht, wobei dieses Auto natürlich den Bösen als hunter-Fahrzeug dient. "Ich krieg euch schon und dann fresse ich euch auf mit meinem Riesenschlund, Grrrr."
Fazit: Schwachsinniges und hässliches Auto, das kein normaler Mensch auf diesem Planeten braucht!

renep7 3. August 2018, 12:42 Uhr
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