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Millionen-Rückruf für Jeep in den USA

Chrysler wehrt sich gegen NHTSA

Nach Auffassung der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA soll Chrysler in den USA 2,7 Millionen Modelle des Jeep Grand Cherokee und des Jeep Liberty zurückrufen. Bei einem Auffahrunfall soll eine Feuergefahr vom Tank ausgehen.

Chrysler wehrt sich indes gegen die Forderung die Fahrzeuge aus den Modelljahren 1993 bis 2004 (Grand Cherokee) und 2002 bis 2007 (Liberty) in die Werkstätten zu rufen.

Jeep-Modelle sind sicher und nicht defekt

In einer Mitteilung des zum Fiat-Konzern gehörenden Herstellers heißt es, man arbeite seit September 2010 mit der NHTSA zusammen und tausche Daten aus. Chrysler stimme dem Beschluss der NHTSA nicht zu und werde die untersuchten Modelle nicht zurückrufen. "Die Fahrzeuge sind sicher und nicht defekt." Konzernchef Sergio Marchionne erklärte, man stehe hinter der Qualität seiner Fahrzeuge.

Nach Auffassung von Chrysler habe eine Analyse gezeigt, dass die Problematik der Feuergefahr äußerst selten eintrete. Die Wahrscheinlichkeit liege auf dem gleichen Niveau wie bei anderen vergleichbaren Fahrzeugen, die in dieser Zeit produziert und verkauft wurden.

Chrysler-Rückruf könnte Imageschaden bedeuten

Es ist ungewöhnlich und selten, dass sich eine Autobauer öffentlich und so offensiv gegen die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (Nation Highway Traffic Safety Administration) stellt. Insbesondere weil Hersteller nach den großen Rückrufaktionen der letzen Jahre -  wie zum Beispiel bei Toyota und dem klemmenden Gaspedal - einen Imageschaden befürchten.

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