auto motor und sport im neuen Design
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Mini Cooper Cabrio (2016)

John Cooper Works jetzt auch offen

Mini Cooper JCW Cabrio, Front Foto: Newspress 56 Bilder

Die dritte Generation des Mini ist bereits seit geraumer Zeit im Handel, für das Mini Cabrio geht es pünktlich zur Open-Air-Saison 2016 los - genauer ab 5. März. Jetzt hat Mini auch das Top-Cabrio enthüllt - den 231 PS starken Mini John Cooper Works.

Das Mini Cabrio entspricht dem aktuellen Style der Marke wie ihn die Briten bei der Neuauflage des Dreitürers Ende 2014 zuerst zeigten: viel Chromzierat, schwarze Karosserieumrandungen, neue Scheinwerfer und Heckleuchten.

Mini John Cooper Works Cabrio mit 231 PS

In die Designphilosophie fügt sich auch das neue Mini John Cooper Works Cabrio ein - allerdings radikaler, wie es sich für ein Topmodell eben gehört. Analog zum geschlossenen John Cooper Works weist das Cabrio große Lufteinlässe an der Front zur Kühlung des Motors, der Nebenaggregate und Bremsen auf. Die Nebenscheinwerfer entfallen zugunsten zusätzlicher Öffnungen. Die Seitenschweller sind wie die Heckschürze neu gezeichnet. Zentral positioniert Mini die Endrohre der Sportauspuffanlage.

Beide Top-Varianten werden vom gleichen Motor angetrieben: einem Zweiliter-Reihenvierzylinder-Turbo und nicht wie beim Vorgänger von einem 1,6-Liter-Aggregat. Beide haben dieselbe Leistung: 231 PS und 320 Nm. Das bedeutet, dass der Direkteinspritzer, der mit speziellen Kolben und einem anderen Turbolader versehen ist, 39 PS mehr leistet als im Cooper S.

Per Sechsganghandschalter oder Sechsgangautomatik transferiert das neue Mini John Cooper Works Cabrio seine Leistung auf die Straße. Für den Spurt auf 100 km/h gibt Mini eine Zeit von 6,6 Sekunden für den offenen Kleinwagen an. Mit Automatik knabbert der JCW noch eine Zehntel von der Stoppuhr.

Im Vergleich zu seinem geschlossenen Pendant verliert das Cabrio 0,3 respektive 0,4 Sekunden. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit steht das Mini John Cooper Works Cabrio mit 242 zu 246 km/h etwas früher im Wind an. Im Schnitt soll sich das Top-Cabrio der F56-Baureihe auf 100 km 6,5 Liter (5,9 Liter mit Automatik) in die vier Brennräume kippen.

Mini Cabrio Foto: Mini
In der Ausstattungsversion Mini Yours gibt es den im Verdeck eingewebten Union Jack.

Wirklich wichtig beim neuen Mini Cabrio - das Dach. Das Textilverdeck kann innerhalb von 18 Sekunden bis zu einem Tempo von 30 km/h vollautomatisch geöffnet und geschlossen werden. Dazu kann der vordere Bereich auch wie ein Schiebedach teilgeöffnet werden. Ein besonderer Clou - als Mini Yours gibt es das Verdeck mit eingewebtem Union-Jack.

Mini Cooper Cabrio wächst deutlich

Unterm Dach geht es im neuen Mini Cabrio auch gleich geräumiger zu. Im Vergleich zum Vorgänger wächst das Modell um 98 mm in der Länge, legt in der Breite um 44 mm und in der Höhe um 7 mm zu. Der Radstand vergrößert sich um 28 mm. Was bedeutet das für die Passagiere? Deren Vordersitze lassen sich im neuen Modell weiter verstellen, der Einstieg nach hinten wird bequemer und die Sitzflächen im Fond fallen länger aus. Dem Gepäck wird ebenfalls mehr Raum zugestanden. 215 Liter nimmt das Mini Cabrio auf - bei geöffnetem Verdeck sind noch 160 Liter möglich - immerhin ein Zuwachs von fast 25%. Für sperrigere Güter kann die Sitzbanklehne geteilt umgelegt werden, außerdem wuchs die Durchladelöffnung.

Auch der Fahrer des Mini Cabrio muss sich ein wenig umgewöhnen. Hinter dem Volant prangt nur der Tacho zentral vor ihm, die Toggle-Leiste beinhaltet den Start-Stoff-Schalter und das Rundinstrument in der Mitte übernimmt neue Aufgaben - u.a. die Darstellung von Infotainment-Elementen. Das Mini John Cooper Works Cabrio grenzt sich von der Basis unter anderem durch Sportsitze, ein Lederlenkrad (in Kombination mit der Automatik mit Schaltwippen), John Cooper Works Einstiegsleisten und die Edelstahl-Pedalerie ab.

Serienmäßiges und aufpreisiges

Zur Serienausstattung des neuen Mini Cabrio zählt unter anderem die Zentralverriegelung, Radio mit USB- und AUX-Anschluss, Park Distance Control und Klimaanlage. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, kann seinen offenen Mini noch individualisieren. So zum Beispiel mit neuen Außenspiegeldekors, Motorhaubenstreifen, Interieuroberflächen oder Colourlines.

Ebenfalls erhältlich: Ein Lichtpaket mit LED-Innenraum- und Ambientebeleuchtung, Head-up-Display, Parkassistent, Rückfahrkamera und Verkehrszeichen - um nur einige Features zu nennen. In Sachen Sicherheit sind Frontairbags, in die Sitzlehnen integrierte seitliche Kopf-Thorax-Airbags, Dreipunkt-Automatikgurte für alle Sitzplätze, Isofix-System für den Beifahrersitz und im Fond, Reifendruckanzeige sowie eine teilaktive Fronthaube zum Fußgängerschutz bei Unfällen an Bord.

Mini Cabrio Foto: Mini
Die Mini-Cooper-Cabrio-Ahnentafel.

Vier Motorvarianten für das Mini Cabrio

Zur Markteinführung stehen für das neue Mini Cooper Cabrio vier Motoren zur Auswahl (siehe technische Daten). Die Kraftübertragung erfolgt an die Vorderräder (15 bzw. 16 Zoll Serie, bis zu 18 Zoll Option) über das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe. Als Option bietet Mini einen Sechsgang-Steptronic an. Für das Mini Cooper S Cabrio lässt sich die Steptronic per Schaltwippen am Lenkrad betätigen.

Für den Fahrspaß hat Mini im Cabrio die geschwindigkeitsabhängige Lenkkraftunterstützung Servotronic sowie Dynamische Stabilitäts Control (DSC) inklusive Traktionskontrolle (DTC) und Electronic Differential Lock Control (EDLC) verbaut - serienmäßig. Gegen Aufpreis gibt es die Dynamische Dämpfer Control und das Sportfahrwerk. Letzteres ist Serie im neuen John Cooper Works Cabrio. Dazu gibt es für das Top-Cabrio spezielle 4-Kolben-Brembo-Stopper. Ab Werk rüstet Mini den JCW mit 17 Zöllern, optional stehen 18 Zoll große Felgen zur Wahl.

Apropos Preis: Das Mini Cooper Cabrio kostet 23.950 Euro, für das Mini Cooper S Cabrio werden 27.950 Euro fällig und das Mini Cooper D Cabrio steht ab 25.900 Euro in der Liste. Das 1.310 kg schwere (DIN) John Cooper Works Cabrio kostet ab 33.500 Euro.

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