Mini Cooper SD in Genf

Mehr Diesel-Power für den Mini

Mini Cooper SD Foto: Mini 14 Bilder

Mit dem Mini Cooper SD schiebt Mini eine potentere Dieselvariante nach. Der 143 PS starke Zweiliter-Turbodiesel kommt in allen Mini-Versionen zum Einsatz und wird erstmals auf dem Genfer Autosalon zu sehen sein.

Mit einem neuen Diesel rundet Mini die Motorenpalette nach oben ab. Der 2,0 Liter große Selbstzünder mit 143 PS wird für alle Karosserievarianten des Kleinwagens erhältlich sein. Seine Premiere soll der Power-Diesel auf dem Genfer Autosalon Anfang März feiern.

Top-Diesel für alle Mini

Das maximale Drehmoment des Vierzylinder-Diesel, der die Euro 5-Abgasnorm erfüllt, wird mit 305 Nm bei 1.750/min. angegeben. Zudem sollen Bremsenergie-Rückgewinnung, Auto Start-Stop Funktion, Schaltpunktanzeige, die elektromechanische Servolenkung und bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate für einen optimierten Kraftstoffverbrauch sorgen.

Den Mini Cooper SD beschleunigt der Selbstzünder in 8,1 Sekunden von Null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 215 km/h angegeben. Der Durchschnittsverbrauch wird mit 4,3 Liter (CO2: 114 g/km) angegeben. Der Clubman SD spurtet in 8,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h und konsumiert 4,4 Liter im Schnitt (CO2: 115 g/km). Die Werte für das Mini SD Cabrio liegen bei 8,7 Sekunden, 210 km/h und 4,5 Liter (CO2: 118 g/km).

Cooper SD mit eigenständiger Optik

Im Mini Countryman kann der SD-Diesel auch mit dem Allradantrieb kombiniert werden. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert der Fünftürer in 9,3 beziehungsweise 9,4 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit werden 198 beziehungsweise 195 km/h erreicht. In der Verbrauchswertung liegt der Cooper SD Countryman bei 4,6 Litern  für die frontgetriebene und bei 4,9 Litern für die Allrad-Variante. Die CO2-Werte betragen 122 beziehungsweise 130 Gramm pro Kilometer. Serienmäßig wird der neue Diesel mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert, optional kann auch eine Sechsgangautomatik geordert werden.

Optisch ist der Mini Cooper SD durch einen besonders großformatigen Lufteinlass in der Frontschürze und die mit einer Hutze ausgestattete Motorhaubezu erkennen. Hinzu kommen S-Schriftzüge an den Flanken, ein Dachkantenspoiler und Doppelendrohre am Heck

Die Preise für die SD-Modelle beginnen bei 24.650 Euro für den Dreitürer - knapp 2.000 Euro mehr als der bislang stärkste Diesel mit 112 PS kostet. Der Clubman SD kostet ab 26.500 Euro, das SD Cabrio ist ab 28.750 Euro zu haben. Im Countryman kostet der SD-Diesel als Fronttriebler ab 27.300 Euro, die Allradvariante kostet ab 28.900 Euro.

Neues Works-Zubehör

Mehr Sportlichkeit bietet ab dem zweiten Quartal auch ein John Cooper Works-Paket für den Mini und das Mini Cabrio. Dieses umfasst einen Aerodynamik-Bausatz, 17 Zoll-Leichtmetallräder, eine Traktionskontrolle, ein elektronisches Sperrdifferenzial, neue Einstiegsleisten, ein Sportlenkrad sowie verschiedene Lederanbauteile mit Kontrastnähten.

Ein neues Tuning-Kit ist auch für die Cooper S-Modelle zu haben. Eine modifizierte Motorsteuerung hebt die Leistung des Turbomotors auf 200 PS  und 250 nm, bei Overboost sogar bis zu 270 Nm, an. Der Mini Cooper S spurtet so in 6,8 Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 234 km/h. Zum Ausstattungsumfang gehört zudem ein Sportschalldämpfer mit Chrom-Endrohren. Das John Cooper Works Tuning Kit ist zur Nachrüstung für alle seit März 2010 produzierten Fahrzeuge der entsprechenden Modelle mit Handschaltung erhältlich.Als Option sind zudem neu gezeichnete 18 Zoll-Felgen zu haben.

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